Aus dem Make-Archiv: So klappt der Start mit dem eigenen 3D-Drucker
Günstige 3D-Drucker, die geschmolzenes Plastik in Objekte nach den eigenen Wünschen umformen, gibt es im Vorweihnachtsgeschäft sogar beim Kaffeeröster als Aktionsware. Wir helfen bei den ersten 3D-Drucken.
Mit einem eigenen 3D-Drucker muss man sich derzeit noch intensiv beschäftigen – die Geräte wollen bedient werden, im Wortsinn. Doch die Zahl der neuralgischen Punkte im 3D-Druckprozess ist überschaubar und mit etwas Erfahrung, Geduld und Experimentierfreude bekommt man sie in der Regel in den Griff. Beim Einstieg hilft unser Artikel Der richtige Dreh mit dem eigenen 3D-Drucker, der jetzt im Volltext online zu lesen ist.
Erklärt wird unter anderem, wie ein Objekt im Bauraum angeordnet werden sollte, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, worin sich "Brim" und "Raft" unterscheiden, welcher Zusammenhang zwischen Düsenbohrung und horizontaler Schichtdicke besteht und warum ein (teurerer) 3D-Drucker mit zwei oder gar noch mehr Düsen nicht zwingend bessere Objekte hervorbringt als eine günstige Maschine mit lediglich einem Kopf.
Heißplastik
Thema sind dabei allerdings nur Geräte, die nach dem Verfahren der Schmelzschichtung arbeiten (Fused Deposition Modeling, FDM). Solche Maschinen bekommen wir oder unsere Autoren ständig ins Testlabor. Über die Ergebnisse schreiben wir eine laufend wachsende Online-Tabelle zu günstigen 3D-Druckern fort – falls wir Ihr Weihnachtsschnäppchen schon mal ins Gebet genommen haben, können Sie dort vorab nachlesen, wie sich das Gerät geschlagen hat. Wenn Ihnen allerdings die Qualität aus den FDM-Druckern generell nicht zusagt und Sie bereit sind, mehr zu investieren, verraten wir Ihnen auch, wie sich eine Stereolithographiemaschine anfühlt, die mit Laserlicht Kunstharz härtet.
- Der jetzt online veröffentlichte Artikel über den Einstieg in den 3D-Druck mit eigenem Gerät erschien zuerst in der Make-Ausgabe 1/15 auf Seite 118.
(pek)