JetBrains' IDE für Datenbank-Entwickler ist fertig

Unter dem Namen 0xDBE gestartet, ist JetBrains' integrierte Entwicklungsumgebung für Datenbank-Adminstratoren und SQL-Entwickler DataGrip nun in Version 1.0 erschien und damit ein vollwertiges Produkt des Tools-Herstellers.

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JetBrains IDE für Datenbank-Entwickler ist fertig
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Von
  • Alexander Neumann

Der Softwarehersteller JetBrains ist durch einen ganzen Zoo an sprachspezifischen Entwicklungsumgebungen bekannt. Die allesamt auf der IntelliJ-Plattform basierenden IDEs adressieren beispielsweise Java, Python, Objective-C/Swift, Ruby und PHP. Als neues Mitglied ist nun DataGrip, eine Entwicklungsumgebung für die Datenbankadministratoren und SQL-Entwickler, hinzugekommen.

Diese war im Juni 2014 initial unter dem Namen 0xDBE vorgestellt worden, hatte aber bislang experimentellen Charakter. Mit der Freigabe der Version 1.0 ändert sich das nun. Denn DataGrip ist nun ein vollwertiges JetBrains-Produkt, das für knapp 200 Euro über die üblichen Kanäle zu erstehen ist. Zum Start ist die IDE auf nahezu allen wichtigen kommerziellen, aber auch Open-Source-Datenbanken abgestimmt. Genannt werden hier Oracle, SQL Server, DB2, Sybase, MySQL, PostgreSQL, SQLite, Apache Derby, HyperSQL und H2.

0xDBE wartet unter anderem mit automatischer Codeergänzung und Parametervorschlägen, Codeanalysefunktionen und Optionen zur Codeformatierung auf. Sind Umbenennungen einzelner Symbole nötig, ist die IDE in der Lage, alle Tabellen- und Spaltenreferenzen in SQL-Dateien aufzulösen. So lassen sich Symbole in Datenquellen und SQL-Dateien mit neuem Namen versehen und Stellen, an denen sie auftreten, ausfindig machen. Ein eingebauter Tabelleneditor soll zudem beim Durchsuchen von Daten helfen, und auch das Erstellen und Ändern von Schemata wird offenbar durch spezielle Funktionen erleichtert.

Außerdem gibt es Support für Versionskontrollsysteme wie Git, Mercurial und Subversion. Und es besteht der Zugang zum Plug-in-Ökosystem der IntelliJ-Plattform. (ane)