Negative konvertieren

Digitalkameras eignen sich vorzĂĽglich, um Negative zu digitalisieren. Das Konvertieren abfotografierter Farbnegative in farbechte Positive ist anders als beim Scannen jedoch aufwendige Handarbeit. Raw-Konverter, Photoshop, Plug-ins und Scanprogramme leisten beim Konvertieren nĂĽtzliche Dienste. Wir beschreiben die Vor- und die Nachteile der jeweiligen Verfahren.

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Lesezeit: 16 Min.
Von
  • Thomas Gade
Inhaltsverzeichnis

Mit hochwertigen Digitalkameras lassen sich Negative so gut abfotografieren, dass die Ergebnisse denen von Filmscannern in puncto Schärfe und Auflösung nicht nachstehen. Jedoch stellen Negativfilme Grauwerte und Farben in den umgekehrten Tonwerten dar. Ferner sind Farbnegative mit einer orangefarbenen Maskierung versehen und die Kameras haben keinen Modus, um die Bilder automatisch in Positive mit natürlichen Farben umzuwandeln.

Dies erfolgt nachträglich und bedarf einiger drastischer Tonwertkorrekturen. Deshalb fotografiert man im Raw-Modus, um Dateien zu erhalten, die eine Umkehrung der Tonwerte und Farbstichkorrekturen vertragen.

Noch gibt es keinen Raw-Konverter mit einem Modus zur farblich stimmigen Interpretation von Farbnegativen. Für Bilder mit natürlichen Farben sind mehrere Schritte notwendig. Das Invertieren der Raw-Dateien erfolgt im Raw-Konverter. Außer AfterShot Pro 2 von Corel bietet kein weiterer Raw-Konverter diesen Schritt als eigenständige Schaltfläche an, jedoch kann die Tonwertumkehrung als Voreinstellung in anderen Programmen gespeichert werden und ist dann ebenso leicht durchzuführen.

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