RGB-Farben verfälschen beim Druck
Ich habe mit CorelDraw 7.0 Visitenkarten erstellt, die ich in einer Druckerei drucken lassen wollte. Als Hintergrund wählte ich einen Farbverlauf von leuchtendem Blau (Rot: 0, Gelb: 0, Blau: 255) nach Mintgrün (Rot: 0, Gelb: 222, Blau: 163). Auf dem Bildschirm der Druckerei sahen die Farben völlig anders aus, viel zu dunkel und sehr grell. Der Versuch, meinen Monitor und meine Grafikkarte anders zu kalibrieren, blieb erfolglos: Es gelingt mir nicht, eine Farbdarstellung wie in der Druckerei zu erzielen.
- Jörn Loviscach
Ich habe mit CorelDraw 7.0 Visitenkarten erstellt, die ich in einer Druckerei drucken lassen wollte. Als Hintergrund wählte ich einen Farbverlauf von leuchtendem Blau (Rot: 0, Gelb: 0, Blau: 255) nach Mintgrün (Rot: 0, Gelb: 222, Blau: 163). Auf dem Bildschirm der Druckerei sahen die Farben völlig anders aus, viel zu dunkel und sehr grell. Der Versuch, meinen Monitor und meine Grafikkarte anders zu kalibrieren, blieb erfolglos: Es gelingt mir nicht, eine Farbdarstellung wie in der Druckerei zu erzielen.
Druckereien arbeiten fast immer mit dem CMYK-Farbmodell (Cyan, Magenta, Yellow, BlacK). Diese subtraktive Farbmischung kann kein leuchtendes Blau oder Grün wiedergeben. Um Vorlagen für eine Druckerei zu erstellen, sollten Sie mit dem CYMK-Farbmodell arbeiten. Wenn Sie jetzt noch das Farb-Management von CorelDraw aktivieren, sollte die Bildschirmdarstellung ungefähr dem Druckergebnis entsprechen. Möchten Sie nicht auf knallige Farben verzichten, müssen Sie mit `Schmuckfarben´ arbeiten (zum Beispiel aus dem Pantone-System), die als Sonderfarben neben Cyan, Magenta, Yellow und Black in die Druckmaschine gegeben werden. (jl) ()