Elsa entwickelt Grafikkarten nicht mehr selbst

Elsa wird sich in Zukunft im Segment der professionellen Grafikkarten nur noch auf die Referenz-Hardware und Software seines Chip-Lieferanten Nvidia stĂĽtzen.

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Von
  • Manfred Bertuch

Elsa wird sich in Zukunft im Segment der professionellen Grafikkarten nur noch auf die Referenz-Hardware und Software seines Chip-Lieferanten Nvidia stützen. Durch die Entwicklung eigener Designs habe man den optimalen Zeitpunkt für die Markteinführung zu oft verpasst und ist in diesem Geschäftsfeld immer tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Bereits die angekündigten Boards Gloria III und Synergy III sind keine Elsa-Entwicklungen mehr, sondern basieren auf den Vorgaben von Nvidia.

Durch die neue strategische Partnerschaft mit Nvidia habe man den exklusiven Zugriff auf die Quadro-Workstationchips und erhält die alleinigen Vertriebsrechte über Nvidias Absatzkanäle einschließlich der Systemintegration und der Value Added Reseller, heißt es. Nur die großen PC-OEMs seien ausgenommen. Im Zuge dieser Vereinbarung hat Nvidia Elsas Entwicklerteam für Workstation-Grafik übernommen.

Die Gladiac-Produkte für das Consumer-Segment sind von der Vertriebsvereinbarung übrigens nicht betroffen. In einigen Berichten hatte es fälschlicherweise geheißen, Elsa würde sich völlig aus dem Grafikkarten-Geschäft zurückziehen. Allerdings wird man hier ebenfalls auf Referenz-Designs von Nvidia aufsetzen. (Manfred Bertuch) (ea)