Wachablösung bei der US-Regulierungsbehörde
Der mögliche neue Chef der FCC will die Regulierungsbehörde umstrukturieren und "reaktionsfähiger" machen.
Der Chef der US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Comission) wird am 19. Januar seinen Posten verlassen. Der Demokrat William Kennard wird wahrscheinlich durch den Rechtsanwalt Michael Powell abgelöst, den Sohn des designierten US-Außenministers Colin Powell.
Der Republikaner Powell wollte bisher keine Stellungsnahme zum Kurs der Regulierungsbehörde unter seinem Vorsitz abgeben – in einem Interview erklärte er allerdings, er wolle die FCC umstrukturieren und "reaktionsfähiger" machen. Powell gilt als Befürworter einer gemäßigten Regulierungspolitik, der sich in der Vergangenheit gegenüber einer Regulierung des Internets sehr skeptisch gezeigt hat. (wst)