WinOnCD legt Windows NT lahm

Nach Installation des Yamaha CD-Brenners XRW-6416 an den IDE-Port sowie des Service Pack für die WinOnCD 3.6 PowerEdition unter Windows NT 4.0 (mit Service Pack 5) bootet mein System zwar noch. Nach dem Anmelden allerdings erscheint nur für etwa fünf Sekunden der Desktop. Dann folgt stets ein blauer Bildschirm. Daraus geht hervor, dass der atapi.sys ein Problem hat. Meine NT-Installation ist quasi lahm gelegt.

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Von
  • Bernd Behr

Nach Installation des Yamaha CD-Brenners XRW-6416 an den IDE-Port sowie des Service Pack für die WinOnCD 3.6 PowerEdition unter Windows NT 4.0 (mit Service Pack 5) bootet mein System zwar noch. Nach dem Anmelden allerdings erscheint nur für etwa fünf Sekunden der Desktop. Dann folgt stets ein blauer Bildschirm. Daraus geht hervor, dass der atapi.sys ein Problem hat. Meine NT-Installation ist quasi lahm gelegt.

Laut Cequadrat-Support verträgt sich die WinOnCD-Software nicht mit aktivierten Bus-Master-DMA-Zugriffen auf IDE-Platten: Sind sie eingeschaltet, kommt es zu dem beschriebenen Aussetzer (Blue Screen). Zwar aktiviert NT Bus-Master-Zugriffe auf IDE-Platten nicht von sich aus, aber durch die Installation Motherboard-spezifischer Treiber kann diese Zugriffsart durchaus aktiv sein. Um den Fehler zu vermeiden, muss man Bus-Master-Zugriffe vor der Installation der Brennersoftware abschalten. Das geht am einfachsten mit einem Programm namens DMACHECK, das Microsoft auf der Service-Pack-CD liefert. Alternativ kommt man an das Programm auch per Download bei Microsoft heran (am einfachsten über den folgenden Artikel in der Knowledge Base: http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q191/7/74.ASP).

Für diejenigen, die dieser Rat nicht rechtzeitig erreicht hat: Der Fehler lässt sich durch die bekannten Sicherungsmechanismen NTs (letzte bootbare Konfiguration) leider nicht beheben; dadurch, dass beim ersten Startversuch nach der WinOnCD-Installation die Anmeldung noch möglich ist, überschreibt NT die vorherige, noch bootbare Konfiguration mit der neuen kaputten. Ein Weg, die Neuinstallation NTs in diesem Fall zu vermeiden, ist uns derzeit leider nicht bekannt.(bb) (bb)