Objektteile in PhotoImpact 5 verbergen
Ich entdecke bei PhotoImpact 5 keine Möglichkeit, montierte Objekte vom Rand her wegzuradieren. Noch lieber wäre es mir natürlich, man könnte unerwünschte Bildteile mit einer Ebenenmaske nur vorübergehend verbergen, so wie es Photoshop oder Paint Shop Pro erlauben.
- Jörn Loviscach
Ich entdecke bei PhotoImpact 5 keine Möglichkeit, montierte Objekte vom Rand her wegzuradieren. Noch lieber wäre es mir natürlich, man könnte unerwünschte Bildteile mit einer Ebenenmaske nur vorübergehend verbergen, so wie es Photoshop oder Paint Shop Pro erlauben.
Mit PhotoImpact 5 hat Hersteller Ulead eine Ebenenmaske eingeführt, sie ist allerdings schlecht dokumentiert. Schalten Sie zunächst den Ebenenmanager in der ‘Trickkiste’ ein (‘Easy Palette’ in der englischen Version), und aktivieren Sie die gewünschte Ebene. Dann klicken Sie rechts unten in der Statuszeile auf das Symbol für ‘Maskenmodus’ (Strg+K). PhotoImpact deckt nun alle transparenten Bereiche der Ebene mit rotem ‘Schutzlack’ ab. Mit einem Pinsel und schwarzer Vordergrundfarbe tragen Sie weiteren ‘Schutzlack’ auf, um Teile der Ebene zu verdecken. Sobald Sie den Maskenmodus abschalten, sehen Sie die verkleinerte Ebene. Wechseln Sie erneut in den Maskenmodus, können Sie durch Malen mit Weiß die verborgenen Bereiche wieder hervorholen. Speichern Sie das Ergebnis in PhotoImpacts UFO-Dateiformat.
Dieses Verfahren hat aber zwei Macken. Wenn Sie die Maske mit Weiß bearbeiten und über den ursprünglichen Objektrand hinausmalen, erhalten Sie um das Objekt herum nicht Transparenz, sondern Teile der darunter liegenden Ebene oder einfach eine weiße Fläche. Haben Sie außerdem in den Ebeneneigenschaften mit dem ‘Vignette’-Feld einen weichen Rand erzeugt, so lässt sich dieser nach einer Maskenretusche nicht mehr zurücksetzen. (Heico Neumeyer/jl) ()