Mac OS 9 löscht keine temporären Dateien

Der Finder von Mac OS 9 versäumt es, nach dem Starten eventuell noch vorhandene temporäre Dateien zu löschen. Mit der Zeit können sich so etliche Dateien ansammeln, die unnötig Festplattenplatz verbrauchen. So belegten auf dem Rechner unseres Art Director 31 dieser Dateileichen über 1,1 GByte. Eigentlich sollten Programme ihre temporären Daten selbst löschen. Manche unterlassen dies aber oder sind nach einen Absturz nicht mehr dazu in der Lage.

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Von
  • Andreas Beier

Der Finder von Mac OS 9 versäumt es, nach dem Starten eventuell noch vorhandene temporäre Dateien zu löschen. Mit der Zeit können sich so etliche Dateien ansammeln, die unnötig Festplattenplatz verbrauchen. So belegten auf dem Rechner unseres Art Director 31 dieser Dateileichen über 1,1 GByte. Eigentlich sollten Programme ihre temporären Daten selbst löschen. Manche unterlassen dies aber oder sind nach einen Absturz nicht mehr dazu in der Lage.

Da temporäre Dateien im unsichtbaren Ordner ‘Temporary Items’ liegen, kommt man beispielsweise mit Sherlock nicht gegen sie an. Erst ein kleines AppleScript schafft Abhilfe:

set temp to (path to temporary items folder as text)
set tempFiles to list folder temp
if (count of tempFiles) > 1 then
tell application "Finder"
repeat with i in tempFiles
move alias (temp & i) to trash
end repeat
end tell
end if

Speichern Sie mit dem Skripteditor das Skript als Applet entweder in ‘Startobjekte’ oder ‘Ausschaltobjekte’ im Systemordner. Es bewegt dann beim Ein- beziehungsweise Ausschalten des Rechners noch vorhandene temporäre Dateien in den Papierkorb, wo man sie einfach löschen kann. Der Finder älterer Systemversionen macht dies ebenso - er platziert sie sogar im Papierkorb übersichtlich in einen Ordner ‘Gerettete Objekte’. (adb) (adb)