Windows 2000: ein Proxy für alle
Ich möchte einen PC mit Windows 2000 so einrichten, dass alle Benutzer stets mit den gleichen Einstellungen für Internet-Zugriffe versorgt werden. Gibt es für den Administrator eine Möglichkeit, das nicht für jeden Benutzer einzeln vorgeben zu müssen?
Ich möchte einen PC mit Windows 2000 so einrichten, dass alle Benutzer stets mit den gleichen Einstellungen für Internet-Zugriffe versorgt werden. Gibt es für den Administrator eine Möglichkeit, das nicht für jeden Benutzer einzeln vorgeben zu müssen?
Über die Systemrichtlinien bietet Windows 2000 entsprechende Mittel an. Diese sind zwar eigentlich für den netzwerkweiten Einsatz gedacht, arbeiten aber auch auf einem einzelnen System ohne Server im Hintergrund. Um die für ein System gültigen Richtlinien zu bearbeiten, müssen Sie die ‘Microsoft Management Console’ (MMC) im Autorenmodus starten. Das geht über die Funktion Ausführen des Startmenüs (‘mmc’ als Programmname genügt).
Wählen Sie in der MMC im Menü ‘Konsole’ den Eintrag ‘Snap-In hinzufügen/entfernen’ und drücken Sie im folgenden Dialog auf den Knopf ‘Hinzufügen’. Windows 2000 präsentiert daraufhin eine Liste der für die Konsole zur Verfügung stehenden Snap-Ins - viele davon ‘alte’ Bekannte, etwa der Gerätemanager, die Ereignisanzeige und die Festplattenverwaltung. Zum Bearbeiten der Richtlinien müssen Sie Ihrer Konsole das Snap-In ‘Gruppenrichtlinie’ hinzufügen; als Ort der Speicherung für das Objekt akzeptieren Sie die Vorgabe ‘lokaler Computer’.
In dem Baum, den die MMC nach dem Hinzufügen des Snap-In anzeigt, findet sich unter Benutzerkonfiguration und Windows-Einstellungen dann die Internet-Explorer-Wartung. Dort können Sie beliebige Einstellungen für andere Benutzer vorgeben, etwa einen Proxy-Server und die Eigenschaften der Verbindung. Sollten Sie häufiger in die Verlegenheit kommen, etwas an diesen Einstellungen zu ändern, dann lässt sich die Konsole mit dem eingefügten Snap-In unter einem beliebigen Namen speichern. (ps) (ps)