Echte Serienbriefe mit Word

Im Artikel ‘Das Paket wird rund’ (c't 9/2000) beschreiben Sie unter dem Abschnitt ‘Bei Mausklick Brief’, wie man eine direkte ‘Adressen-Pipeline’ von Access zu Word legen kann. Allerdings wird hierbei nur eine Adresse ĂŒbergeben. Gibt es auch eine vergleichbare Lösung fĂŒr einen richtigen Serienbrief, um also alle Adressen einer Abfrage zu ĂŒbergeben?

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Von
  • Björn Hansen

Im Artikel ‘Das Paket wird rund’ (c't 9/2000) beschreiben Sie unter dem Abschnitt ‘Bei Mausklick Brief’, wie man eine direkte ‘Adressen-Pipeline’ von Access zu Word legen kann. Allerdings wird hierbei nur eine Adresse ĂŒbergeben. Gibt es auch eine vergleichbare Lösung fĂŒr einen richtigen Serienbrief, um also alle Adressen einer Abfrage zu ĂŒbergeben?

Das Makro ist so konzipiert, dass es keine Rolle spielt, ob Sie einen Einzel- oder einen Serienbrief schreiben möchten. Word bezieht nÀmlich die Adressdaten aus einer temporÀren Abfrage (tmpAbfrage), die das Makro durch einen SQL-Befehl erstellt. Die derzeitige Definition des SQL-Befehls lautet:

strSQLAbfrage = "SELECT * FROM adressen  WHERE kennung = " & Kennung.Value

Die Zeile definiert eine SQL-Abfrage, in der nur der Adressat mit der aktuell angezeigten Kennung enthalten ist. Wenn Sie die Definition wie folgt verkĂŒrzen

strSQLAbfrage = "SELECT * FROM adressen"

umfasst die Abfrage sĂ€mtliche Adressaten der Tabelle Adressen. Mit entsprechenden SQL-Kenntnissen können Sie die Definition natĂŒrlich auch so Ă€ndern, dass nicht alle Adressaten berĂŒcksichtigt werden, sondern nur ein bestimmter Personenkreis. Anschließend mĂŒssen Sie nur noch die Zeile

.MainDocumentType = wdNotAMergeDocument

löschen oder auskommentieren (durch das Davorsetzen eines Hochkommas). (Ralf Nebelo/se) (ha)