‘Film’-Empfindlichkeit bei digitalen Kameras
In den c't-Artikeln über digitales Fotografieren (etwa c't 25/00, S. 218) wird der (Film-)Empfindlichkeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ich kann das nicht recht nachvollziehen. Schließlich benutzen digitale Kameras statt Film mit grober oder feiner Körnung einen CCD-Chip. Und für Belichtungskorrekturen gibt es in der Regel eine entsprechende Funktion bei Digitalkameras. Wozu also dient die Empfindlichkeitseinstellung?
- Carsten Meyer
In den c't-Artikeln über digitales Fotografieren (etwa c't 25/00, S. 218) wird der (Film-)Empfindlichkeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ich kann das nicht recht nachvollziehen. Schließlich benutzen digitale Kameras statt Film mit grober oder feiner Körnung einen CCD-Chip. Und für Belichtungskorrekturen gibt es in der Regel eine entsprechende Funktion bei Digitalkameras. Wozu also dient die Empfindlichkeitseinstellung?
Für eine höhere Empfindlichkeit - die man ja bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Sportfotografie wirklich braucht - muss die (analoge) Verstärkung des CCD-Bildsignals erhöht werden. Damit erhöht sich leider auch der Rauschanteil. Der Fotograf muss also abwägen, ob er mit einer geringen Empfindlichkeit bei gutem Rauschabstand knipsen möchte oder bei hoher Empfindlichkeit und mehr störenden Rauschanteil (= ‘schneller Film’).
Ausführliche Information zur Technik von Bildaufnehmern für Digitalkameras finden Sie im Artikel ‘Eimerweise Pixel’ in der c't 14/98 ab Seite 82. (cm) (cm)