PDA-Spezialist Handspring senkt Verluste und steigert Umsatz
Beim Verlust ebenso wie beim Umsatz konnte Handspring, Hersteller der Visor-Reihe von elektronischen Organizern, bessere Zahlen vermelden als die Börse erwartete.
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2001 verbuchte Handspring, Hersteller der Visor-Reihe von elektronischen Organizern, einen Verlust von 16,4 Millionen US-Dollar. Ohne Einbeziehung von Kompensationen und Einmalaufwendungen betrug der Verlust 8 Millionen US-Dollar (8 Cents pro Aktie). Die Börse rechnete mit einem Verlust von 12 Cents pro Aktie ohne Einbeziehung von einmaligen Ausgaben.
Auch beim Umsatz konnte Handspring die Erwartungen der Wall Street übertreffen: Dank starker Nachfrage nach den Visor-PDAs konnte die Firma Verkäufe von 70,5 Millionen US-Dollar erzielen; die Prognosen waren von 62,3 Millionen US-Dollar ausgegangen. Weder beim Gewinn noch bei den Umsätzen gibt es allerdings Vergleichszahlen zum gleichen Quartal des Vorjahrs, da Handspring erst vor wenigen Monaten an die Börse ging. Im Vergleich zum vierten Quartal des vorherigen Geschäftsjahrs konnte das Unternehmen den Umsatz um 36 Prozent steigern.
Handspring versucht in den letzten Wochen und Monaten massiv, seine Postion auf dem PDA-Markt gegenüber Platzhirsch Palm auszubauen. So stellte der PDA-Spezialist, dessen Organizer ebenfalls mit dem Palm OS arbeiten und der 1998 von den Erfindern des Palm-PDA gegründet wurde, beispielsweise eine Handy-Option für seine Geräte vor. Und mit neuen Modellen, unter anderem mit Farb-Display, will Handspring auch bei den professionellen Anwendern Palm Konkurrenz machen. (jk)