Bund übernimmt zwei Drittel der Expo-Schulden
Die Bundesregierung wird nach Informationen aus Regierungskreisen zwei Drittel der Expo-Schulden von rund 2,4 Milliarden Mark übernehmen.
Die Bundesregierung wird nach Informationen aus Regierungskreisen zwei Drittel der Expo-Schulden von rund 2,4 Milliarden Mark übernehmen. Darauf hätten sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel verständigt. Niedersachsen müsse für rund 800 Millionen Mark aufkommen. Im Gegenzug könne sich die Bundesregierung im Bundesrat auf die Zustimmung des Landes beim Entlastungspaket für die hohen Energiepreise verlassen.
Niedersachsen hatte in den vergangenen Monaten mehrfach mit Schröder und Finanzminister Hans Eichel um eine Verteilung der Expo-Schulden verhandelt. Vor Beginn der Weltausstellung war vereinbart worden, dass beide je die Hälfte übernehmen. Als aber weitaus weniger Besucher kamen als erwartet und sich ein immer größeres Finanzloch abzeichnete, stieg auch in Niedersachsen die Sorge, die Schulden könnten den ohnehin engen Landeshaushalt sprengen. (dpa) (jk)