Auslagerungsdatei löschen, oder doch nicht?

Im Artikel ‘Windows unkaputtbar’ (c't 26/02, S. 112) haben Sie nicht erwähnt, dass man durch einen Eintrag in der Registry die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des Rechners automatisch löschen kann. Das bietet sich für das Erstellen eines Disk-Images doch geradezu an. Spricht etwas dagegen?

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Im Artikel ‘Windows unkaputtbar’ (c't 26/02, S. 112) haben Sie nicht erwähnt, dass man durch einen Eintrag in der Registry die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des Rechners automatisch löschen kann. Das bietet sich für das Erstellen eines Disk-Images doch geradezu an. Spricht etwas dagegen?

Hier liegt ein weit verbreiteter Irrtum vor: Der Schlüssel sorgt nicht für das Löschen der Datei selbst, sondern überschreibt nur weite Bereiche durch Nullen. So kann die Imaging-Software die Datei zwar besser komprimieren, jedoch erkauft man sich diesen Vorteil durch eine deutlich längere Zeit, die das System zum Herunterfahren benötigt. Sinnvoller ist es deshalb, die Auslagerungsdatei von Hand zu löschen. Wie dies genau geht, steht in dem angesprochenen Artikel. Welcher Schlüssel den Inhalt des Pagefile löscht, steht als Tipp mit der Nummer 789 in unserer Tipp-Datenbank (www.heise.de/ct/tipps/tipps.shtml). (axv) (axv)