Unterschiedliche Bluetooth-Funkklassen

Ich habe ein Handy mit eingebautem Bluetooth-Funk und möchte Adressdaten drahtlos mit dem PC synchronisieren. Das Handy ist laut Hersteller ein Klasse-3-Gerät. Die Funkerweiterung, die ich mir für meinen Rechner anschaffen will, ist aber ein Klasse-1-Gerät. Spielen die Geräte trotzdem zusammen?

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Von
  • Murat Ă–zkilic

Ich habe ein Handy mit eingebautem Bluetooth-Funk und möchte Adressdaten drahtlos mit dem PC synchronisieren. Das Handy ist laut Hersteller ein Klasse-3-Gerät. Die Funkerweiterung, die ich mir für meinen Rechner anschaffen will, ist aber ein Klasse-1-Gerät. Spielen die Geräte trotzdem zusammen?

Die Bluetooth-Funkklassen (bisher gibt es drei) sagen nichts über die Kompatibilität der Geräte aus, sondern geben ihre maximale Funkreichweite wider. Klasse 3 sendet mit maximal 1 mW und ist laut Spezifikation für Entfernungen bis zu zehn Meter ausgelegt. Sie ist zugleich die Strom sparendste und wird vor allem bei Mobilgeräten wie Handys eingesetzt, um möglichst hohe Akkulaufzeiten zu erzielen. Klasse-2-Geräte funken mit bis zu 2,5 mW und überbrücken bis zu 50 Meter, etwa Handhelds oder Notebooks. Klasse-1-Geräte können mit einer Maximalleistung von 100 mW bis zu 100 Meter überbrücken.

Die Kompatibilität (Operabilität) von Bluetooth-Geräten wird dagegen von den so genannten Profilen bestimmt. Haben Geräte die gleichen Profile eingebaut, können sie für gemeinsame Anwendungen miteinander kommunizieren. Für jedes der Bluetooth-Anwendungsfelder gibt es ein eigenes Profil. So können zum Beispiel ein Handy und ein PC mit dem „Synchronization Profile“ drahtlos miteinander synchronisieren, ein PDA und ein Bluetooth-Modem per „Dial up Networking Profile“ eine Surfverbindung zueinander aufbauen und so weiter. (mur) (mur)