USA: FCC beschließt Internet-Zuschuss für Bedürftige
Amerikaner mit niedrigem Einkommen können bald einen staatlichen Zuschuss für ihren Internetzugang beantragen. Bislang wurden nur Telefonkosten bezuschusst.
Der FCC-Vorsitzende Tom Wheeler
(Bild: FCC)
Bis zu 40 Millionen Amerikaner mit niedrigem Einkommen können künftig einen staatlichen Zuschuss für ihre Kosten für den Internetzugang erhalten. Das beschloss die US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) am Donnerstag nach intensiven Verhandlungen.
Bislang können Amerikaner mit niedrigem Einkommen den seit langem bestehenden "Lifeline"-Zuschuss der FCC in Höhe von 9,25 US-Dollar pro Monat nur für Telefontarife beantragen. Durch die nun beschlossene Erweiterung können dieselben 9,25 US-Dollar auch für Breitband-Datentarife mit mindestens 10 MBit/s beantragt werden, sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz. In Kraft treten soll die neue Regel am 1. Dezember.
Die FCC beschloss ein jährliches Budget in Höhe von 2,25 Milliarden US-Dollar für das Programm. Die Vertreter der Republikaner in der Kommission hatten sich zuvor für eine Obergrenze von 1,75 Milliarden Dollar ausgesprochen. (cwo)