Riesige Dateien beim Video-Digitalisieren
Wenn ich Videoaufnahmen, die ich mit meinem älteren analogen Camcorder gedreht habe, digitalisieren und auf DVD brennen möchte, kommt es zu enorm großen Datenmengen (über 8,5 MBit/s), die beim Erstellen der MPEG-2-Videos für die DVD kaum Reserven lassen. Was mache ich falsch?
Wenn ich Videoaufnahmen, die ich mit meinem älteren analogen Camcorder gedreht habe, digitalisieren und auf DVD brennen möchte, kommt es zu enorm großen Datenmengen (über 8,5 MBit/s), die beim Erstellen der MPEG-2-Videos für die DVD kaum Reserven lassen. Was mache ich falsch?
Die Ursache für den unverhältnismäßig großen Datenwust liegt mit aller Wahrscheinlichkeit im zu starken Rauschen, das in den analogen Aufnahmen enthalten ist. Rauschen ist ein zufälliges Signal, dass sich mit den DV- und MPEG-2-Komprimierungsverfahren nicht komprimieren lässt. Folglich bleibt die Datenrate hoch, ohne dass die Bildqualität das rechtfertigt.
Sie sollten Ihre analogen Videos in zwei Schritten für die DVD aufbereiten: Übertragen Sie zunächst das Video als DV-Datei auf die Festplatte, und lassen Sie anschließend den Rauschfilter eines Video-Schnittprogramms darauf los. Auch das kostenlose, aber etwas unkomfortable Virtual Dub eignet sich dafür (siehe Soft-Link). Anschließend erzeugen Sie aus der gefilterten Datei die MPEG-2-Version für die DVD.
Allerdings beeinträchtigt der Rauschfilter auch den Bildinhalt und kann sogar zu deutlich sichtbaren Filter-Artefakten führen. Sie müssen daher an den Reglern des Filters spielen, bis Sie einen erträglichen Kompromiss zwischen Datenrate und Bildqualität erreichen. (uh) (uh)