Roboter-Aal soll Inspektionen und Reparaturen unter Wasser erleichtern

Ein von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens mitgegründetes Unternehmen entwickelt kleine schwimmende Roboter in Aal-Form. Großunternehmen erhoffen sich von der Entwicklung Kostenreduktionen und helfen bei der Forschung.

vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen
Roboterschlange

Der Eelume-Roboter schlengelt sich auch durch schwer zugängliche Konstruktionen unter Wasser

(Bild: Kongsberg Maritime)

Lesezeit: 2 Min.

Kleine, schlangenförmige Roboter, die sich unter Wasser wie Aale fortbewegen, könnten in Zukunft die Kosten für Inspektionsarbeiten und kleinere Reparaturen am Meeresboden senken. Das erhoffen sich die Firmen Statoil, Kongsberg Maritime und Eelume. Die drei Unternehmen arbeiten zusammen an der Entwicklung der Eelume-Roboter.

Die Unterwasser-Roboter sind vielfältig einsetzbar und bleiben stets bei den zu kontrollierenden Anlagen.

(Bild: Kongsberg Maritime)

Die Roboter-Aale an Land

(Bild: Kongsberg Maritime)

Die schlangenförmigen Roboter werden von Wissenschaftlern der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) und der Abteilung "Autonomous Marine Operations and Systems" (AMOS) entwickelt, die dafür mit Unterstützung der Universität ein eigenes Unternehmen gegründet haben – Eelume. Kongsberg Maritime entwickelt autonome Systeme und technische Lösungen für den maritimen Bereich, Statoil ist ein norwegischer Energiekonzern, der Öl und Gas fördert und zugleich Norwegens größtes Unternehmen darstellt.

Wie Statoil erklärt, biete die Zusammenarbeit der drei Unternehmen viele Vorteile. So steuere Kongsberg Maritime 25 Jahre Erfahrung mit Unterwasserrobotik bei, während Statoil seine Unterwasserinfrastruktur für ausgiebige Tests zur Verfügung stellt. Die NTNU forsche bereits seit mehr als zehn Jahren an Schlangen-Robotern. Diese sollen die Kosten für Inspektionsarbeiten und kleinere Reparaturen stark verringern. So könne etwa der Einsatz von großen und teuren Frachtern und deren Besatzung reduziert werden. Ein weiterer Vorteil sei, dass sich auch kleinere Firmen Eelumes leisten könnten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Unterwasserinfrastrukturen

(Bild: Statoil)

Der aalartige, schlanke, bewegliche Körper der Roboter biete den Vorteil, dass sie auch Bereiche und Konstruktionen untersuchen könnten, die mit der bereits vorhandenen Technik nicht leicht zu erreichen sind. Die Eelumes sollen laut Planung außerdem permanent am Meeresboden verbleiben und von dort aus eingesetzt werden. Neben der Inspektion könnten auch Reinigungsarbeiten anfallen und die Roboter könnten Ventile steuern. Gerade in Situationen, in denen ein schnelles Eingreifen erforderlich ist, könnten die Roboter Zeit und Geld sparen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(kbe)