Zwei USB-Platten freigeben
Ich hatte bislang an einen meiner Rechner eine externe Festplatte per USB 2.0 angeschlossen. Um auch von anderen Rechnern aus auf sie zugreifen zu können, habe ich sie im Netzwerk freigegeben und alles lief wie gewünscht. Nun habe ich mir noch eine zweite USB-Festplatte besorgt und an den Rechner angestöpselt. Lokal funktioniert sie prima, und wenn ich die ältere Platte abziehe, kann ich die neue auch vom Netzwerk aus erreichen. Aber wenn beide Platten gemeinsam angeschlossen sind, bekomme ich beim Zugriff von einem anderen Rechner aus immer eine Fehlermeldung, ich besäße keine Berechtigung und es stünde nicht genügend Serverspeicher zur Verfügung. Kann man von Windows XP aus wirklich nur eine externe Festplatte freigeben?
- Christoph Hoppe
Ich hatte bislang an einen meiner Rechner eine externe Festplatte per USB 2.0 angeschlossen. Um auch von anderen Rechnern aus auf sie zugreifen zu können, habe ich sie im Netzwerk freigegeben und alles lief wie gewünscht. Nun habe ich mir noch eine zweite USB-Festplatte besorgt und an den Rechner angestöpselt. Lokal funktioniert sie prima, und wenn ich die ältere Platte abziehe, kann ich die neue auch vom Netzwerk aus erreichen. Aber wenn beide Platten gemeinsam angeschlossen sind, bekomme ich beim Zugriff von einem anderen Rechner aus immer eine Fehlermeldung, ich besäße keine Berechtigung und es stünde nicht genügend Serverspeicher zur Verfügung. Kann man von Windows XP aus wirklich nur eine externe Festplatte freigeben?
Eigentlich sollte es auch mit mehreren Platten funktionieren. Aber wenn auf dem freigebenden Rechner noch ein Virenscanner läuft, kann es dem Serverdienst tatsächlich mal eng in einem bestimmten Speicherbereich werden. Um den zu vergrößern, ist ein Eingriff in die Registry nötig: Navigieren Sie mit dem Programm Regedit (Aufruf per „Start/Ausführen“) zum Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters. Der zuständige DWORD-Eintrag heißt IRPStackSize; wenn er überhaupt vorhanden ist, enthält er standardmäßig den recht knapp bemessenen Wert 11 (0x0b). Indem Sie ihn großzügig heraufsetzen - bewährt hat sich ein Wert von 50 (0x32) -, sollte das Problem nach einem Windows-Neustart behoben sein.
(cho)