ATIs Mobility-Treiber
ATI hat vor kurzem einen Treiber veröffentlicht, der sich auf Notebooks unabhängig vom Hersteller installieren lassen soll. Damit stünden die Spieleoptimierungen und Erweiterungen der neuen Catalyst-Treiber endlich auch den Notebook-Nutzern zur Verfügung. Doch warum klappt das auf meinem Notebook nicht?
ATI hat vor kurzem einen Treiber veröffentlicht, der sich auf Notebooks unabhängig vom Hersteller installieren lassen soll. Damit stünden die Spieleoptimierungen und Erweiterungen der neuen Catalyst-Treiber endlich auch den Notebook-Nutzern zur Verfügung. Doch warum klappt das auf meinem Notebook nicht?
Der Catalyst Mobility genannte Treiber funktioniert nicht auf allen Notebooks mit einem Grafikchip von ATI, sondern ausschlieĂźlich auf dafĂĽr vorbereiteten Modellen. Laut ATI unterstĂĽtzt der Treiber derzeit nur den Mobility Radeon X700 und X800 in Notebooks von Arima, Clevo, Mitac und Uniwill.
Folgt man bei ATI den offiziellen Links (siehe Soft-Link), stößt man nicht auf die Treiber, sondern auf das Testprogramm atimcatw.exe, das überprüft, ob das eigene Notebook für die Installation des Catalyst Mobility geeignet ist. Die eigentlichen Treiber lädt es dann aus dem Internet nach.
Etwas versteckt stehen aber auch die Treiber direkt zum Download bereit. Sie lassen sich auf allen im c't-Labor vorhandenen Notebooks mit ATI-Chip installieren. Laut INF-Datei unterstĂĽtzt der Treiber die AGP-Chips Mobility Radeon 9500, 9550, 9600, 9700 und 9800, die PCI-Express-Chips Mobility Radeon X300, X600, X600SE, X700, X800 und X800XT sowie die Workstation-Varianten Mobility FireGL T2, T2E, V3100, V3200 und V5000.
Solange das Notebook keine offizielle Unterstützung findet, können nach der Installation allerdings die gleichen Probleme auftreten wie bei den gepatchten Omega-Treibern (siehe Soft-Link): VGA- und TV-Ausgänge verhalten sich manchmal komisch oder das Notebook stürzt ab. Nvidia hat ebenfalls Treiber für die Mobile-Grafikchips angekündigt, die unabhängig vom Notebook-Hersteller installierbar sein sollen, doch von denen ist noch gar nichts zu sehen.