Samba und symbolische Links

Ich benutze auf einem Linux-Server symbolische Links, um einen via Samba freigegebenen Dateibaum aus mehreren Verzeichnissen zusammenzubauen. Der Zugriff mit Windows-Clients klappt prima, aber wenn ich die Freigabe von einem Linux-Client aus mounte, bekomme ich nur die Links selbst zu sehen. Ich könnte schwören, dass das schon mal funktioniert hat ...

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Ich benutze auf einem Linux-Server symbolische Links, um einen via Samba freigegebenen Dateibaum aus mehreren Verzeichnissen zusammenzubauen. Der Zugriff mit Windows-Clients klappt prima, aber wenn ich die Freigabe von einem Linux-Client aus mounte, bekomme ich nur die Links selbst zu sehen. Ich könnte schwören, dass das schon mal funktioniert hat ...

Vermutlich haben Sie zwischenzeitlich eine neuere Samba-Version installiert. Seit Samba 3.0 haben die Entwickler spezielle Erweiterungen des SMB-Protokolls für Unix-Clients standardmäßig aktiviert. Die sorgen dafür, dass ein moderner Linux-Client statt der durch symbolische Links referenzierten Dateien oder Verzeichnisse die Links selbst zu sehen bekommt. Er kann dadurch solche und diverse weitere Unix-Spezifika sehen und anlegen. Wenn Sie möchten, dass Linux-Clients sich so wie Windows verhalten, dann können Sie die Unix Extensions über den Eintrag

unix extensions = no

im [global]-Abschnitt der smb.conf-Datei abschalten (yes ist die Standardeinstellung seit Samba 3.0). (ps)