Master und Slave
Eine Ultra-ATA/66-Festplatte, die ich in einem Rechner als Slave betreibe, läuft nur im Multiword-DMA-Modus 2, obwohl ich im BIOS Ultra-DMA eingestellt habe. Bei der am gleichen IDE-Kanal als Master betriebenen, zweiten Platte funktioniert dieser Modus einwandfrei. Woran kann dies liegen?
Eine Ultra-ATA/66-Festplatte, die ich in einem Rechner als Slave betreibe, läuft nur im Multiword-DMA-Modus 2, obwohl ich im BIOS Ultra-DMA eingestellt habe. Bei der am gleichen IDE-Kanal als Master betriebenen, zweiten Platte funktioniert dieser Modus einwandfrei. Woran kann dies liegen?
Für das Fehlverhalten der Slave-Platte kann es mehrere Gründe geben. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass die beiden Platten mit dem richtigen Stecker des 80-adrigen IDE-Kabels verbunden sind. Die Stecker sind in der Regel beschriftet und farbkodiert: Der blaue Stecker gehört an das Mainboard oder den Hostadapter, der graue an die Slave- und der schwarze an die Master-Festplatte. Wenn das Laufwerk auf Cable Select gejumpert ist, erkennt es über ein Signal am Stecker automatisch, ob es als Master oder Slave arbeiten soll. Ferner darf das Kabel laut ATA-Spezifikation maximal 45 Zentimeter lang sein.
Auch Windows kann verantwortlich sein. Das Betriebssystem schaltet beim Auftreten von Übertragungsfehlern oder Zeitüberschreitungen nämlich schrittweise in den nächstlangsameren Modus - so lange, bis die Verbindung einwandfrei funktioniert (siehe auch http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;817472).
Als mögliche Ursachen kommen auch eine ungeschickte Leitungsführung im Rechnergehäuse oder ein defektes Kabel in Frage. Zu guter Letzt bleiben noch BIOS- oder Firmware-Bugs übrig - manchmal helfen also vielleicht Updates. (ciw) (ciw)