Sehr leise Lüfter legen PC lahm
Besonders leise Lüfterkühler für PC-Hauptprozessoren sind oft mit sehr langsam drehenden Ventilatoren ausgestattet. Manches Mainboard-BIOS interpretiert diese niedrige Drehzahlen jedoch als Fehlfunktion und bricht den Boot-Vorgang ab - in einigen Fällen sieht man eine Fehlermeldung, andere Boards nerven mit Piepton-Konzerten.
Besonders leise Lüfterkühler für PC-Hauptprozessoren sind oft mit sehr langsam drehenden Ventilatoren ausgestattet. Manches Mainboard-BIOS interpretiert diese niedrige Drehzahlen jedoch als Fehlfunktion und bricht den Boot-Vorgang ab - in einigen Fällen sieht man eine Fehlermeldung, andere Boards nerven mit Piepton-Konzerten.
Weil es keine Standardisierung für die Lüfterdrehzahlen von Prozessorkühlern gibt, richten sich die meisten Mainboard-Hersteller offensichtlich nach den Lüftern, die Intel und AMD mit den „Box“-Versionen ihrer PC-Prozessoren ausliefern und die mit deutlich über 2000 min-1 rotieren.
Leise Prozessorkühler arbeiten jedoch oft mit voluminösen, über Heatpipes thermisch angebundenen Lamellenpaketen und großen Lüftern, deren Käfige 9 bis 12 Zentimeter Kantenlänge haben. Einige dieser Lüfterkühler kommen zumindest im Teillast-Betrieb des Prozessors mit Drehzahlen unter 1200 min-1 aus, was viele Boards als Fehlfunktion interpretieren - mit den oben erwähnten Folgen.
Als Abhilfe lässt sich im BIOS-Setup meistens die Drehzahlüberwachung des CPU-Lüfterkühlers abschalten (etwa im Menü „PC Health“, Option „CPU Fan“, Stellung „Ignore“). Wenn die Warn- oder Abschaltfunktion des Mainboards sogar den Zugriff auf das BIOS-Setup verhindert, muss man übergangsweise einen schneller drehenden Ventilator am „CPU-FAN“-Anschluss auf dem Mainboard anschließen und den eigentlichen Prozessorlüfter über einen der anderen Anschlüsse (SYSTEM FAN) versorgen. (ciw) (ciw)