IDE-Treiber für nForce-Mainboards
Auf einem Athlon-64-Mainboard mit Nvidias nForce3-Chipsatz habe ich kürzlich Windows 2000 mit Servicepack 4 installiert. Das System lief einwandfrei, bis ich den IDE-Treiber von Nvidia eingespielt habe. Im Internet fand ich Hinweise, diesen Treiber zu meiden - was meinen Sie?
Auf einem Athlon-64-Mainboard mit Nvidias nForce3-Chipsatz habe ich kürzlich Windows 2000 mit Servicepack 4 installiert. Das System lief einwandfrei, bis ich den IDE-Treiber von Nvidia eingespielt habe. Im Internet fand ich Hinweise, diesen Treiber zu meiden - was meinen Sie?
Zu den auch „SW IDE Driver“ genannten Treibern von Nvidia für die Chipsätze der nForce2-, nForce3- und nForce4-Familien erreichen uns schon seit Jahren sporadisch Fehlermeldungen. Im c't-Labor testen wir Mainboards mit Nvidia-Chipsätzen immer mit diesen Treibern, doch die gelegentlichen Abstürze können wir nie eindeutig diesen Treibern, den Festplatten, dem Mainboard oder einem Konflikt der jeweiligen Konfiguration zuordnen.
Die IDE-Treiber sollen angeblich die Transferleistung der IDE-Ports steigern und sind in den von Nvidia zum Download angebotenen Windows-Treiberpaketen für die erwähnten Chipsätze enthalten. Während der Installation fragt die Setup-Routine nach, ob der IDE-Treiber installiert werden soll. Unter Windows 2000 und XP ist das nicht unbedingt nötig. Wenn Probleme auftreten, sollte man den Treiber wieder deinstallieren. Sicherheitshalber kann man vor der Installation einen Wiederherstellungspunkt setzen oder ein Backup ziehen.
Wer allerdings die AHCI-Funktion von SATA-Festplatten nutzen möchte - was die Nvidia-Chipsätze der nForce4-Familie unter Windows unterstützen -, ist auf die erwähnten Treiber angewiesen. (ciw) (ciw)