Hersteller des Notebook-Akkus

In letzter Zeit haben Apple, Dell und Toshiba so viele Notebook-Akkus von Sony zurĂĽckgerufen, dass ich mir Sorgen mache. Wie kann ich herausfinden, wer der Hersteller meines Notebook-Akkus ist?

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In letzter Zeit haben Apple, Dell und Toshiba so viele Notebook-Akkus von Sony zurĂĽckgerufen, dass ich mir Sorgen mache. Wie kann ich herausfinden, wer der Hersteller meines Notebook-Akkus ist?

Der Hersteller ist auf fast keinem Akku außen aufgedruckt. Möglicherweise steht er auf den einzelnen Zellen, doch vor dem Öffnen des Akkus raten wir ausdrücklich ab.

Die Akkus moderner Notebooks lassen sich per SMB (System Management Bus) abfragen, was unter Windows XP einfach per Klick auf das Batteriesymbol in den Energieoptionen (Systemsteuerung/Energieoptionen/Reiter Energieanzeige/Haken bei „Details über jede Batterie anzeigen“) gelingt.

Einige Hersteller installieren allerdings ein eigenes Energiemanagement-Tool, sodass diese Windows-Seite nicht mehr erreichbar ist. Dann hilft eines der vielen Diagnoseprogramme, die SMB-Informationen anzeigen. Einige beschränken sich auf die wenig aussagekräftige Modellbezeichnung und die Kapazität des Akkus, doch spezialisierte Tools wie Notebook Hardware Control (auf der Heft-CD) oder BatteryMon (siehe Soft-Link) zeigen zusätzlich das Hersteller-Feld oder weitere Einträge der SMB-Informationen an.

Allerdings sind die SMB-Felder nicht bei allen Notebooks ausgefüllt. Manchmal helfen dann die Hilfsprogramme des Notebook-Herstellers. Die Geräte von IBM und Lenovo zeigen beispielsweise im Energie-Manager (Doppelklick auf das Batteriesymbol in der Taskleiste) auf der Registerkarte Akkudetails im unteren Bereich außer dem Hersteller auch das Produktionsdatum und die Zahl der Ladezyklen an.

Soft-Link (jow)