Backup mit VerschlĂĽsselung

Ich setze Ihr Backup-Skript rsyncBackup.vbs aus c't 9/06 ein, das mittels Hard-Links platzsparende Schnappschuss-Sicherungen meiner Arbeitsordner auf NTFS-Laufwerken anfertigt. Mein einziger Wunsch wäre noch, das Backup zu verschlüsseln. Hat die c't-Redaktion mal über eine solche Ergänzung des Skripts nachgedacht?

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Von
  • Karsten Violka

Ich setze Ihr Backup-Skript rsyncBackup.vbs aus c't 9/06 ein, das mittels Hard-Links platzsparende Schnappschuss-Sicherungen meiner Arbeitsordner auf NTFS-Laufwerken anfertigt. Mein einziger Wunsch wäre noch, das Backup zu verschlüsseln. Hat die c't-Redaktion mal über eine solche Ergänzung des Skripts nachgedacht?

Um VerschlĂĽsselung muss sich eine Backup-Software, die auf Festplatten sichert, nicht selbst kĂĽmmern. Der bessere Weg ist es, das Ziellaufwerk mit einer tauglichen Software transparent zu verschlĂĽsseln.

Unter Windows XP Professional können Sie dazu das bordeigene Encrypted File System (EFS) nutzen: Rufen Sie im Explorer die Eigenschaften des Zielordners auf, klicken Sie auf „Erweitert ...“ und aktivieren Sie die Option „Inhalte verschlüsseln“. Der Explorer färbt verschlüsselte Dateien standardmäßig grün ein. EFS sollten Sie unter Windows 2000 besser nicht einsetzen, hier gibt es bekannte Wege, um die Verschlüsselung auszutricksen.

Achtung: EFS verwendet kein einfaches Passwort, sondern Zertifikate, die Windows mit dem Konto des angemeldeten Benutzers verknüpft - nur dieser kann auf die Dateien zugreifen; wenn sie eine externe Platte etwa an einen anderen PC anschließen, bleibt diesem der Zugriff verwehrt. Sie müssen die Zertifikatdatei unbedingt exportieren, damit Sie die Backups auch dann noch entschlüsseln können, wenn das ursprüngliche Windows-System nicht mehr läuft. Wie das geht, erklärt der Artikel in c't 7/05 ab Seite 142.

Als Alternative, die auch unter Windows 2000 und XP Home zuverlässig funktioniert, hat sich die Open-Source-Software Truecrypt bewährt (www.truecrypt.org, siehe c't 7/05, S. 148). (kav) (kav)