Ă–ffentliche IP-Adressen bei Vodafone
Vodafone vergibt bei der Einwahl ins Internet per UMTS-Modem oder Handy seit kurzem öffentliche IP-Adressen. Dennoch kann ich nicht aus dem Internet auf mein UMTS-Notebook zugreifen.
Vodafone vergibt bei der Einwahl ins Internet per UMTS-Modem oder Handy seit kurzem öffentliche IP-Adressen. Dennoch kann ich nicht aus dem Internet auf mein UMTS-Notebook zugreifen.
Die Änderung, statt privaten nun öffentliche IP-Adressen zu vergeben, hat für Endkunden leider keine Vorteile: Vodafone blockiert alle Ports, sodass Verbindungsversuche aus dem Internet immer fehlschlagen. Der Datenaustausch gelingt nur mit Programmen, die alle benötigten Verbindungen vom Mobilgerät aus initiieren.
Dies wirkt sich auf etliche Anwendungen aus, etwa VoIP-Gespräche, eine Remote-Desktop-Verbindung aus dem Internet zum Notebook hin oder einen Dateitransfer per Instant Messenger. Immerhin funktionieren viele derartige Programme hinter einer Firewall und damit auch im Vodafone-Netz. Wenn man für ein Programm allerdings eine Portfreigabe in einem Router einrichten soll, ist dies ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es nicht funktionieren wird.
Klassische Serverdienste, die an einem Port auf eingehende Verbindungsanfragen lauschen, sind auf dem per UMTS eingewählten Notebook somit nicht möglich. Für Geschäftskunden bietet das Mobilfunkunternehmen Tarife an, die diese Limitierung nicht aufweisen. (mue) (mue)