Kooperation für Leiterplattenfertigung mit Lasern

Ausrüster für Leiterplattenhersteller aus Göttingen, Garbsen und Berlin wollen bei der Entwicklung und Produktion von Leiterplatten mit Lasersystemen künftig kooperieren.

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  • Jürgen Kuri

Ausrüster für Leiterplattenhersteller aus Göttingen, Garbsen und Berlin wollen bei der Entwicklung und Produktion von Leiterplatten künftig kooperieren. Das Göttinger Elektronikunternehmen Lambda Physik AG, die LPKF Laser- und Electronics AG (Garbsen bei Hannover) und die Berliner Atotech Deutschland GmbH haben einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet, gab Lambda Physik am heutigen Dienstag bekannt. Die 1971 gegründete Lambda Physik zählt nach eigenen Angaben zu den Pionieren und weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung gepulster UV-Laser wie Excimerlaser und diodengepumpter Festkörper.

Von 2002 an werde mit einem Umsatzpotenzial von rund zehn Millionen Euro gerechnet, sagte eine Lambda- Sprecherin der dpa. Bis dahin liefen noch Entwicklungsarbeiten. Bei dem Projekt gehe es um die Bearbeitung kleinster Strukturen auf Leiterplatten. Ziel sei die Strukturierung von hochintegrierten Hybridleiterplatten, die etwa beim Bau von Mobiltelefonen verwendet werden. Lambda Physik und LPKF sind am Neuen Markt notiert. Die Atotech Deutschland ist eine Tochter der französischen Industriegruppe Atofina, der Chemie-Sparte des Ölkonzerns TotalFinaElf (Elf Aquitaine), und ist auf den Bau von Systemen zur Leiterplattenfertigung spezialisiert. (jk)