Kopieren ändert das Datum

Wenn ich unter Linux im Terminal Bilder auf eine Windows-Freigabe kopiere, wird das Änderungsdatum der Dateien auf das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit gesetzt. Beim Kopieren mit dem Konquerer oder auch von einem Windows-Rechner aus bleibt das ursprüngliche Änderungsdatum erhalten. Wie kann ich dem Terminal das Windows-Verhalten beibringen?

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Wenn ich unter Linux im Terminal Bilder auf eine Windows-Freigabe kopiere, wird das Änderungsdatum der Dateien auf das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit gesetzt. Beim Kopieren mit dem Konquerer oder auch von einem Windows-Rechner aus bleibt das ursprüngliche Änderungsdatum erhalten. Wie kann ich dem Terminal das Windows-Verhalten beibringen?

Windows und Linux verfolgen unterschiedliche Philosophien beim Anlegen und Kopieren von Dateien. Während Windows standardmäßig das Datum der letzten Änderung einer Kopie auf das des Originals setzt, verwendet Linux das Datum der letzten inhaltlichen Änderung - bei neuen Dateien ist das das aktuelle Datum.

Mit dem Parameter -p können Sie Kopierbefehl cp jedoch anweisen, möglichst viele Dateiattribute zu erhalten, darunter auch das Datum, wann die Datei zuletzt geändert wurde. Nachträglich können Sie diese Änderung mit dem Befehl touch vornehmen und dort beliebige Zeitpunkte angeben.

Neben dem Datum der letzten inhaltlichen Änderung an der Datei (mtime) speichert Linux übrigens auf den meisten Dateisystemen auch den Zeitpunkt des letzten Zugriffs auf die Datei oder den Dateieintrag (atime) und wann der inode der Datei, in dem unter anderem die Zugriffsrechte gespeichert sind, zuletzt verändert wurde (ctime). Das Kommando stat listet Ihnen alle drei Zeiten für eine Datei auf. (mid) (mid)