AR-Brille: Erstes Update bringt der HoloLens Multitasking bei
Microsoft hat HoloLens das erste Software-Update spendiert. Die Augmented-Reality-Brille lernt damit unter anderem Multitasking, die Kommunikation mit Bluetooth-Mäusen und neue Sprachkommandos.
(Bild: Microsoft)
Bislang gibt es die Augmented-Reality-Brille Microsoft HoloLens nur für Entwickler, die bereit sind 3000 US-Dollar dafür zu zahlen. An diese Modelle hat der Hersteller nun das erste Software-Update ausgeliefert. Wichtigste Neuerung ist, dass die Brille nun bis zu drei Apps gleichzeitig nebeneinander darstellen kann – also Multitasking. Wobei der Nutzer wegen des eingeschränkten Sichtfelds der Brille voraussichtlich immer nur ein Programmfenster sehen wird.
Zur einfacheren Steuerung versteht die HoloLens nun auch Sprachbefehle wie "Face me", um ein Hologramm zu drehen oder "Bigger und "Smaller", um seine Größe anzupassen. App lassen sich im Raum mit den Worten "Hey Cortana, move [App-Name] here." Zur Steuerung per Hand verbindet sich die Brille neuerdings auch mit Bluetooth-Mäusen. Funktastaturen sollen generell besser funktionieren und der mitgelieferte Clicker-Controller wurde angepasst, um damit Hologramme zu bewegen und ihre Größe zu ändern.
Update fĂĽr Microsoft HoloLens (7 Bilder)

Update fĂĽr Microsoft HoloLens
Entwickler können über das Windows Device Portal Dateien im internen Speicher der HoloLens verwalten, sie hoch- oder herunterladen oder einfach nur einsehen. Außer Dokumenten und Bildern betrifft das auch die Dateien von Apps, die man per Sideload oder Visual Studio aufs Gerät gespielt hat.
Auf der Computermesse Computex verkündete Microsoft außerdem, dass die Windows-Holographic-Plattform auch für andere Hersteller geöffnet werden soll. Es könnten in Zukunft also andere Hersteller Microsofts Entwicklungen nutzen und eigene AR-Brillen herstellen. Bei einer Demonstration arbeitete eine HoloLens mit der VR-Brille HTC Vive zusammen.
Weitere Änderungen und Bugfixes listet Microsoft im hauseigenen Entwicklerportal auf. Außerdem präsentiert Hololens-Projektleiter Alex Kipman einige Neuerungen in einem Video:
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(hcz)