Pivotal Cloud Foundry 1.7 ermöglicht lokales Prototyping
Entwickler erhalten auf Pivotals Platform as a Service eine API und Web-Oberfläche zum Überwachen des Status ihrer Applikationen. Außerdem können sie mit der Dev Edition neue Funktionen lokal testen.
Die ursprünglich von VMware entwickelte Platform as a Service (PaaS) Pivotal Cloud Foundry (PCF) gibt Entwicklern in Version 1.7 mehr Kontrolle über ihre Anwendungen. PCF Metrics zeigt eine Übersicht über die Performance und den Status der Anwendungen und Container. Entwickler können über eine API auf die Daten zugreifen oder ein Web-Interface verwenden.
Lokale Testplattform
Die PCF Dev Edition ermöglicht das Prototyping und Testen neuer Funktionen auf einem lokalen Rechner. Die leichtgewichtige Runtime läuft auf einer einzelnen virtuellen Maschine und bietet die nötigsten Dienste zum Testen von Anwendungen. Die erste Version des kostenlosen PCF-Dev-Pakets umfasst weder den Apps Manager noch die Spring Cloud Services; beide Tools sollen aber in kommende Releases integriert werden.
Die neuen Route Services leiten bestimmte Anfragen zur ersten Bearbeitung an andere Dienste weiter. So können Entwickler beispielsweise die Authentifizierung oder das Caching extern bearbeiten. Die verwendeten Services können entweder Eigenentwicklungen sein oder von Drittanbietern stammen.
(Bild: Pivotal)
Der Pfad bestimmt das Ziel
Das kontextpfadbasierte Routing ermöglicht die Weiterleitung des Verkehrs basierend auf dem in der URI angegebenen Pfad (context path), sodass meine-app.meine-domain.de/test automatisch auf eine andere Anwendung zugreift als meine-app.meine-domain.de/release und meine-app.meine-domain.de/. Zu den weiteren Neuerungen gehören private Service Broker für den eingeschränkten Zugriff, erweiterte rollenbasierte Zugriffsrechte und private Docker Registries.
Die vollständige Liste der Neuerungen ist in den Release Notes zu finden. Ein Upgrade-Guide soll beim Umstieg auf Version 1.7 helfen. (rme)