Make: Ausgabe 3/16 jetzt im Zeitschriftenhandel
In unserem aktuellen Heft wagen wir uns in die ARM-Mikrocontroller-Welt, scannen Dokumente und fotografieren Objekte, kommunizieren mit einem Klopfgeist, bauen eine Baumarktflöte und vieles mehr.
Wer ein Make-Abo hat, sollte die aktuelle Ausgabe 3/16 bereits seit gestern im Haus haben und hat damit einen Tag Vorsprung, schon mal alles über Themen wie analoge Roboter, aktuelle Flightcontroller, Elektronik im Abo sowie unseren LED-Globus zu lesen, der die Trägheit des Auges ausnutzt – über all dies schreiben wir im aktuellen Heft. Das ist ab heute endlich auch im Zeitschriftenhandel erhältlich. Hier noch ein paar weitere Highlights der neuen Ausgabe:
ARM
Der Name ARM steht für eine scheinbar endlose Reihe an Prozessoren, doch welchen davon will man für welche Anwendung benutzen? Mit der richtigen Anleitung in der Hand sind sie leicht zu bedienen und bieten eine schier unendliche Vielfalt an Möglichkeiten. Damit man den Wald vor lauter Bäumen noch findet, führen wir in der aktuellen Make-Ausgabe ausführlich in die ARM-Welt ein. Als praktisches Beispiel gibt es die Bauanleitung für ein Audio-Effektgerät: Unser knackiger Bitcrusher kann dabei subtil mit zehn Bit bis zu substanziell mit nur einem Bit auflösen.
Die Baumarkt-Flöte
(Bild:Â Ralf LĂĽrig)
Traditionell ist die irische Tin Whistle aus Blech gerollt und wird vor allem in irischer Folkmusik eingesetzt. Bei modernen Tin Whistles besteht das Mundstück inzwischen meist aus Kunststoff, manchmal ist auch die ganze Flöte daraus gemacht. Das brachte Ralf Lürig von der Integrierten Gesamtschule (IGS) Mühlenberg auf die Idee, das ganze mal umgekehrt zu denken: Einem PVC-Rohr aus dem Baumarkt fehlen eigentlich nur die Löcher und das Mundstück zur voll funktionsfähigen Tin Whistle. Mundstück und Bohrschablone für die Löcher kommen aus dem 3D-Drucker.
Wer im Mai auf der Maker Faire in Hannover war, konnte dort in einem Workshop seine eigene Baumarktflöte bauen, für alle anderen gibt es die Bauanleitung in der aktuellen Make-Ausgabe – und auch als kostenlose Leseprobe:
Auch wer noch nie ein Make-Heft in der Hand hatte und einen Eindruck davon bekommen will, wie unsere Artikel so aussehen, bekommt die Bauanleitung fĂĽr die Tin Whistle als PDF-Leseprobe gratis. Dazu muss man nur ein Benutzerkonto fĂĽr den heise shop anlegen und kann dann den Artikel elektronisch fĂĽr den Preis von 0 Euro "kaufen".
Klopfgeist Picaxe
(Bild:Â Philip Steffan)
Tock, tock, tock – wer auf dieses Kästchen klopft, bekommt schnell eine Antwort. Angeblich bewahrt der Steampunker Admiral Aaron Ravensdale alias Sven Möller darin irische Kobolde auf und brachte sie in diesem Gehäuse auch zur Maker Faire in Hannover. Abseits aller Mythologie lässt sich der Spuk einfach nachbauen, wie er in der aktuellen Make-Ausgabe beschreibt: Mit wenigen Bauteilen wird aus einer einfachen Holzschatulle die stilvolle Heimat eines Klopfgeists. Er lauscht, ob jemand an sein Gehäuse klopft. Je nach Anzahl der Klopfer antwortet er mit eigenen Geräuschen und lässt sein Kästchen aufleuchten. Für das Projekt reicht der kleinste Picaxe-Chip 08M2. Außerdem kommt ein Modellbau-Motor zum Einsatz sowie zwei Piezo-Schallwandler – als Mikrofon und Lautsprecher.
Gedankenlesen
Der Maker-Tausendsassa Mario Lukas hat vor ein paar Jahren die zwei Kinderspiele Looping Louie und Mindflex auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Dabei herausgekommen ist ein Looping Louie, das man per Gedankensteuerung spielt. In diesem ersten Artikel einer dreiteiligen Reihe zeigen wir, wie Gedankensteuerung funktioniert und wie man das Mindflex-Stirnband an Arduino und Processing anschlieĂźt.
Mechanisch zoomen
(Bild:Â Burkhard Fleischer)
In der Make-Ausgabe 3/16 beschreibt unser Autor Burkhard Fleischer im Detail, wie man sich aus einer normalen USB-Webcam, einigen Sperrholzteilen, etwas Elektronik und dem Schlitten eines ausgedienten Nadeldruckers einen praktischen Dokumenten- und Objektscanner bauen kann, der sich außerdem noch als Präsentationshilfe, Episkop und Lötlupe nützlich macht. Darüber hinaus eignet sich die Konstruktion prima als Desktop-Fotostudio, denn das Netzteil für den Motor des Kamera-Arms versorgt auch zwei selbstgebaute Leuchten mit Strom – zum Thema der Lichtführung bei der Objektfotografie nebst Bauanleitung für Lichtwannen aus Schokokussverpackungen gibt es einen ergänzenden Online-Artikel.
Der Video-Maker
(Bild:Â Christof Becker)
Niemand braucht eine Bauanleitung, wie man aus einem AK47-Maschinengewehr eine Gitarre baut. Aber warum hat ein YouTuber einen solchen Erfolg mit seinen Maker-Videos, die zum Beispiel so einen Umbau zeigen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat unser Autor Christof Becker einen der bekanntesten Maker der USA besucht: Jimmy DiResta. Seine Filme sind wahre Meisterwerke der Anleitungsvideos; sein YouTube-Channel gehört zu den meistbesuchten der Make-Szene. Warum unser Autor allerdings zunächst durch eine unscheinbare Luke mitten auf einem Gehweg in New York City in die Unterwelt steigen musste, lesen Sie in der aktuellen Make-Ausgabe.
Darüber hinaus gibt es auch in diesem Heft wieder Buchkritiken, Kurzvorstellungen von Produkten sowie Neuigkeiten aus der Maker-Szene. Online können Sie schon einmal durch die Make 3/16 blättern. Bei der Suche nach einem Kiosk oder einem Zeitschriftenhändler, der die Make führt, hilft Ihnen der Online-Dienst mykiosk weiter. Sollten Sie keinen Händler in der Nähe haben, liefert der heise shop versandkostenfrei. Und wenn Sie es ganz einfach haben wollen: Die Make gibt es natürlich auch im Abo. (pek)