Puppet 2016.2 bietet erweitertes Reporting und läuft in Docker
Nachdem Puppet die gleichnamige DevOps-Software im letzten Release bereits um zahlreiche Container-Funktionen erweitert hat, können Entwickler Puppet nun direkt in Docker verwenden.
Puppet erweitert für die gleichnamige Software zum Konfigurationsmanagement die Funktionen zur Containerisierung. Nachdem bereits Version 2016.1 ein Modul zum Verwalten der Docker-Demons und -Containern enthielt, hat das Unternehmen eine Reihe neuer Images auf Docker Hub bereitgestellt, mit denen das Ausführen von Puppet direkt in Docker möglich ist. Die Images unterstützten Puppet Server, PuppetDB und Puppet Agent innerhalb der Container. Eine Reihe von Beispielen, die unter dem Namen Puppet-in-Docker-Examples auf GitHub liegen, soll Entwicklern zudem das Erstellen zugeschnittener Docker-Images erleichtern.
Feinere Reports und Klassifizierung
Das Reportingwerkzeug bietet nun eine feinere Übersicht über die einzelnen Knoten. Anwender sollen damit besser erkennen, welche Änderungen erfolgreich waren, welche fehlgeschlagen sind und welche zwar gescheitert sind, aber erfolgreich auf den letzten sauberen Stand zurückgeführt werden konnten. Ein neuer Event-Filter zeigt zudem nur die Ereignisse des letzten Durchlaufs von Puppet.
Bei der Klassifizierung der Knoten hat das Team die Trusted und Structured Facts erweitert. Letztere beschreiben über Hashes oder Arrays zusammengehörige Eigenschaften – beispielsweise mit os.family, os.architecture und os.release das jeweilige Betriebssystem. Erstere sollen die Zuverlässigkeit und Sicherheit erhöhen, indem sie auf zertifizierte Eigenschaften zugreifen, die nicht überschreibbar sind.
(Bild: Puppet)
Auf der Seite der unterstützten Systeme ist ein neues Modul zum Verwalten von IBM WebSphere hinzugekommen. Zusammen mit IBM arbeitet Puppet zudem an der Unterstützung für IBM z Systems und LinuxOne. Außerdem bietet die Software nun Support für die Cisco Nexus Switches der Serien 5000, 6000 und 7000 zusätzlich zu den bereits zuvor unterstützten Nexus 3000 und 9000. (rme)