Linux-Desktop KDE 2.0 verfĂĽgbar
Die von Grund auf ĂĽberarbeitete KDE-Version 2.0 steht zum Download bereit.
Das KDE-Entwicklerteam hat die Version 2.0 des K Desktop Environment freigegeben. Anders als beim letzten Update auf 1.1 haben die Entwickler diesmal die komplette Software-Architektur umgekrempelt. So benutzt KDE jetzt ein eigenes Komponenten-Modell namens KParts. Darüber kann beispielsweise der Dateimanager Konqueror die Dienste von anderen Komponenten nutzen, um bestimmte Dateiformate wie Bilder oder Archive darzustellen. Konqueror wächst auch mehr und mehr zu einem "richtigen" Web-Browser heran und unterstützt jetzt neben Java, JavaScript auch über SSL gesicherte Verbindungen (https://).
Über das sogenannte Widget-Theming – einem Feature des GUI-Toolkits Qt 2.2 – lässt sich das Look&Feel des Desktops sehr frei gestalten. Erstmals gehört auch das Office-Paket KOffice mit zum Lieferumfang von KDE, das unter anderem eine Textverarbeitung (KWord), eine Tabellenkalkulation (KSpread) und ein Präsentationsprogramm (KPresenter) enthält.
KDE und die verwendete GUI-Bibliothek Qt stehen unter der GNU General Public Licence (GPL), das heiĂźt sie sind kostenlos und im Quelltetxt verfĂĽgbar. FĂĽr die Linux-Distributionen von Caldera, Debian, Mandrake, RedHat und SuSE stehen auf diversen Mirror-Sites auch vorkompilierte Binaries zum Download bereit. Allerdings umfasst das komplette Paket ĂĽber 60 MByte. (ju)