Gebührenanzeige bald auch bei Telekom-Konkurrenten
Die Deutsche Telekom wird bis zum 14. November die netzübergreifende Tarifanzeige bundesweit unterstützen.
Die Deutsche Telekom wird bis zum 14. November die netzübergreifende Tarifanzeige bundesweit unterstützen. Zu Grunde liegt ein entsprechender Beschluss des "Arbeitskreises für technische und betriebliche Fragen der Nummerierung und Netzzusammenschaltung" (AKNN), in dem neben den deutschen Netzbetreibern auch die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation als Aufsichtsorgan vertreten ist. Bislang konnten, bei eingeschaltetem Gebührenimpuls, Telekom-Kunden die Tarifanzeige nur für Gespräche nutzen, die über die Telekom geführt wurden; bei Nutzung anderer Anbieter über Call-by-Call dagegen war eine Gebührenanzeige nicht möglich.
Die Telekom startete die technische Realisierung am 23. Oktober 2000 in 104 Ortsnetzen. Der erweiterte Service der netzübergreifenden Tarifanzeige wird danach sukzessive in den anderen Ortsnetzen eingeführt, sodass er bundesweit am 14. November zur Verfügung steht. Den Kunden mit der bisher genutzten Tarifanzeige entstehen nach Aussage der Telekom dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Wenn die Tarifanzeige aktiviert ist, werden keine Verbindungen über Anbieter mehr hergestellt, die die Anzeige nicht unterstützen. Dies soll laut AKNN die Kostenkontrolle gewährleisten. Wer Anbieter ohne Unterstützung der Tarifanzeige nutzen möchte, muss den Gebührenimpuls vollständig deaktivieren lassen. (axv)