Arduino ruft auf den Berg: Microcontroller-Gipfel in den Alpen

Der italienische Teil des Arduino-Projekts hat zum Entwicklertreffen geladen – in luftiger Höhe auf dem Mont-Blanc-Massiv. Der Make-Autor Tam Hanna hat die schwindelerregende Anreise per Seilbahn nicht gescheut und berichtet von ganz oben.

vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen
Arduino ruft auf den Berg: Microcontroller-Gipfel in den Alpen

(Bild: arduino.org)

Lesezeit: 2 Min.
Arduino: Mikrocontroller fĂĽr Quereinsteiger

Die Gruppe Arduino.org – der italienische Teil des mittlerweile gespaltenen Arduino-Projekts – hat offenbar hochfliegende Ambitionen: Sie rief Entwickler, die intensiv mit der Mikrocontroller-Plattform arbeiten, zu einem anderthalbtägigen Gipfeltreffen in die italienischen Alpen. Genauer: Auf die Bergstation des Monte Bianco Skyway, einer Seilbahn, die von der italienischen Seite auf das Mont-Blanc-Massiv hinauffährt. Frederico Musto von Arduino.org sieht darin eine symbolische Bedeutung: Man habe sich absichtlich für die – abseits gelegene – Location entschieden, weil das Projekt des Seilbahnbaus am Monte Bianco so viele Parallelen zur Vision der Arduino-(Teil-)Gruppe habe: Ein starkes Team mit guter Führung könne auch unmögliche Aufgaben bewältigen.

Gleich zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung gab es eine Programmänderung: Eigentlich sollten schon am Donnerstag die neuen Arduino-Boards Star Otto, Primo, Uno WiFi und Tian ausführlich vorgestellt werden – der Vortrag dazu wurde allerdings kurzfristig auf Freitag verlegt. Immerhin waren die Boards schon in Natura zu sehen und vor beeindruckender Bergkulisse auch schon zu fotografieren. Einige technische Details sind auch schon bekannt, wie die Bilderstrecke zeigt.

Neue Boards auf den Arduino Developer Days (8 Bilder)

Der "Besitzerstolz" ist kaum zu verkennen ...
(Bild: Tam Hanna)

[Update, 04.07.2016: Der Freitag, der zweite und letzte Tag des Gipfeltreffens, beschäftigte sich mit spezifischen Änderungen und Neuerungen im Hardware- und Softwarebereich. Unser Autor Tam Hanna hat inzwischen wieder festen Boden unter den Füßen und eine Fülle von Informationen aus der dünnen Höhenluft mitgebracht: Neben weiteren technischen Einzelheiten zu den kommenden Boards konnte er auch einiges über Visionen wie Solarantrieb für Arduinos, Roboterarme und Getränkeautomaten auf Basis dieser Mikrocontroller-Plattform in Erfahrung bringen – aber er hatte auch ein waches Ohr für Anekdoten aus der Arduino-Geschichte und was der Flurfunk zu bieten hatte.]

(pek)