Pages-Dokumente mailen

Zahlreiche Versuche sind bisher gescheitert, ein Pages-Dokument korrekt per E-Mail zu versenden. Beim Empfänger (mit identischer Mac-OS-X- und Pages-Version) kommt nur ein wenige Byte großer Anhang an, nicht aber die über ein MByte dicke Originaldatei. Der Effekt tritt bei allen ausprobierten E-Mail-Providern auf. Wo liegt der Hase im Pfeffer?

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Von
  • Andreas Beier

Zahlreiche Versuche sind bisher gescheitert, ein Pages-Dokument korrekt per E-Mail zu versenden. Beim Empfänger (mit identischer Mac-OS-X- und Pages-Version) kommt nur ein wenige Byte großer Anhang an, nicht aber die über ein MByte dicke Originaldatei. Der Effekt tritt bei allen ausprobierten E-Mail-Providern auf. Wo liegt der Hase im Pfeffer?

Dokumente von Pages sind keine Dateien, sondern sogenannte Pakete. Das sind Verzeichnisse, die im Dateisystem speziell gekennzeichnet sind. Der Finder von Mac OS X versteckt diese Tatsache geschickt vor dem Benutzer: Nach einem Doppelklick öffnet der Finder nicht das Verzeichnis, sondern startet das passende Programm, das dann das „Dokument“ anzeigt.

E-Mail-Programme, welche die Mac-Gepflogenheiten nicht kennen, verschicken deshalb gerne Müll oder bringen gleich eine Fehlermeldung, dass sie die „Datei“ nicht lesen können. Es klappt aber, wenn Sie das Pages-Dokument in ein Archiv packen, etwa im Finder mit dem Befehl aus dem Kontextmenü, ehe Sie es Ihrem E-Mail-Programm kredenzen. Apple Mail und Microsoft Entourage erkennen den Sachverhalt und erstellen automatisch oder auf Nachfrage ein Zip-Archiv.

Über den Kontextmenü-Befehl „Paketinhalt zeigen“ können Sie Einblick in die Struktur eines Pages-Dokuments nehmen, etwa um die verwendeten Bilder zu extrahieren. (adb) (adb)