Lauter Autodings: Autoplay versus Autorun
Wenn es darum geht, dass Windows beim Einlegen einer CD irgendwas automatisch startet, ist ständig von verschiedenen Begriffen die Rede, die alle irgendwie mit „Auto“ beginnen.
Wenn es darum geht, dass Windows beim Einlegen einer CD irgendwas automatisch startet, ist ständig von verschiedenen Begriffen die Rede, die alle irgendwie mit „Auto“ beginnen.
Den Mechanismus, der dafür sorgt, dass Programme automatisch von einer CD starten (oder von anderen gerade eingelegten Medien oder neu erkannten Laufwerken), hat Microsoft Autorun getauft. Was gestartet wird, steht in der Datei Autorun.inf im Wurzelverzeichnis der CD. Unter Vista ist der Start noch zu bestätigen.
Wenn die Anweisung zum Starten des Programms fehlt, durchsucht Windows stattdessen die gesamte CD, um darauf befindliche Inhalte wie Bilder oder Musik mit einer dafür geeigneten, bereits lokal installierten Software anzuzeigen/abzuspielen. Diesen Mechanismus hat Microsoft Autoplay benannt, würfelt die Bezeichnungen Autorun und Autoplay aber selbst gelegentlich durcheinander. Diese „Automatische Wiedergabe“ passiert nicht automatisch, stattdessen öffnet sich ein Dialog mit einer Auwahl verschiedener Aktionen (als Diashow abspielen, drucken, im Explorer öffnen …). Die Auswahl können Sie speichern, um etwa Audio-CDs stets automatisch mit dem Media Player abzuspielen. Nachträglich ändern Sie das im Eigenschaftenmenü des Laufwerks unter „Autoplay“ (XP) oder in der Systemsteuerung unter „Automatische Wiedergabe“ (Vista).
Weder Autoplay noch Autorun haben etwas mit Autostarts zu tun. Damit sind Programme gemeint, die Windows bereits beim Hochfahren automatisch startet, etwa den Virenscanner. Autorun und Autoplay hingegen funktionieren ausschlieĂźlich bei erst im laufenden Betrieb neu erkannten Laufwerken oder beim Medienwechsel, nicht jedoch mit solchen, die beim Systemstart bereits vorhanden waren. (axv)