WestLB-Mitarbeiter erhalten Notebooks zur privaten Nutzung
Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) stattet Ihre Mitarbeiter mit einem internetfähigen Notebook aus.
Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) stattet jeden ihrer Mitarbeiter mit einem internetfähigen Notebook zur privaten Nutzung aus. Rund 30 Millionen Mark wolle man so in die Einbindung der eigenen Angestellten in das Informationszeitalter investieren. Nach eigenen Angaben rechnet die Bank mit 6.000 bis 7.000 Notebooks, die unter die Leute kommen sollen.
Für ein monatliches Nutzungsentgelt von 15 Mark können alle Angestellten und Arbeiter, die bei der WestLB und deren 100-prozentigen Tochtergesellschaften beschäftigt sind, sich das komplett ausgestattete Notebook bestellen. Für diesen Betrag bekommen sie ein Toshiba-Gerät, das mit Pentium III 650, 128 MByte RAM, 14,1-Zoll-Display, 24x-CD-ROM und Modem sowie Windows 2000 und Microsoft Office Professional recht üppig ausgestattet ist. Bei einer Laufzeit von 40 Monaten entstünden den Angestellten also gerade einmal 600 Mark an Kosten, die als eine lohnende Investition erscheinen.
Wie schon zuvor der Medienkonzern Bertelsmann, der seinen Mitarbeitern PCs zur Verfügung stellen will, sieht auch die WestLB in ihrer Aktion einen Beitrag zur Förderung der Informationsgesellschaft. Im Gegensatz zu der Entscheidung von Bertelsmann, die PCs in Deutschland erst im nächsten Jahr auszugeben, um eventuell eine Versteuerung der Geräte als "geldwerten Vorteil" für die Mitarbeiter zu umgehen, sieht die WestLB diese Probleme nicht. Man sei überzeugt, dass der Eigennutzen für das Unternehmen, etwa durch eingesparte Schulungen für Geräte und Software, mit denen sich die Mitarbeiter jetzt auch zu Hause beschäftigen, den Vorteil wieder aufwiege, erklärte ein Sprecher der Bank gegenüber c't. Eine Stellungnahme des zuständigen Finanzamtes zu dieser Ansicht war am späten Freitagnachmittag nicht mehr zu erhalten. (pmo)