Zyngas Niedergang geht weiter
Im vergangenen Quartal musste der Spieleanbieter wieder einen UmsatzrĂĽckgang hinnehmen.
(Bild: zynga.com)
Kennt noch jemand Farmville? Facebook-Nutzer könnten ein Lied davon singen, falls sie sich grau entsinnen. Zynga, die Firma, die das Spiel in die Welt setzte, wird sich angesichts ihrer aktuellen Quartalszahlen mit Wehmut zurückerinnern. 182 Millionen US-Dollar (163 Millionen Euro) Umsatz kamen in den vergangenen drei Monaten zusammen, das sind 18 Millionen weniger als vor einem Jahr. Unterm Strich ergab sich ein Nettoverlust von 4,4 Millionen US-Dollar.
Zu guten Zeiten waren es in einem Quartal schon mal mehr als 240 Millionen US-Dollar Umsatz. Ebenso verhält es sich mit den Nutzerzahlen: Von ehemals 62 Millionen wie vor fünf Jahren ist die Zahl der täglich aktiven Nutzer ("Daily Active User", DAU) auf nunmehr 18 Millionen geschrumpft. Vor einem Jahr waren es 21 Millionen.
Das Zynga-Management geht laut Mitteilung davon aus, das Ruder weiter erfolgreich herumreißen zu können. Auftragseingänge und der Gewinn vor Abzügen lägen über den Erwartungen des Unternehmens, Spieleangebote wie Words With Friends und Zynga Poker lieferten kräftige Ergebnisse. Die Börsianer scheinen das nicht so recht zu glauben, der Kurs der Zynga-Aktie ließ nachbörslich um 10 Prozent nach. (anw)