Neuer Primzahlrekord an der ETH ZĂĽrich
Ein Linux-Cluster aus 450 Prozessoren an der ETH ZĂĽrich entdeckte eine Stelle jenseits von Hundert, wo gleich 18 Primzahlen in einem Intervall von nur 71 Zahlen zu finden sind.
Eine neue größte bekannte Primzahl ermittelte der Linux-Cluster aus 450 Prozessoren an der ETH Zürich zwar nicht, aber er entdeckte eine Stelle jenseits von Hundert, wo gleich 18 Primzahlen in einem Intervall von nur 71 Zahlen zu finden sind. Allerdings muss man dazu bis jenseits von 10 hoch 24 suchen, um zwischen
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die 18 Primzahlen zu entdecken. Gut 100 Tage ackerten die Rechner, um dieses Intervall herauszufinden. Der verantwortliche ETH-Professor Jörg Waldvogel ist sich daher sicher: "Wir werden den Rekord eine Weile halten können" – doch wer weiss, wenn sich die Internet-Gemeinde erst einmal mit vielen, vielen Rechnern in die Suche einklinkt – in anderen Bereichen sind solche Ansätze zum verteilten Rechnen ja schon fast Gang und Gäbe... (as)