Öko-Label: EU-Kommission verschärft Anforderungen für Computer
Hersteller von PCs, Laptops und Tablets müssen härtere Kriterien erfüllen, wenn sie ihre Geräte künftig mit dem EU-Umweltzeichen schmücken wollen. Zu beachten ist etwa, ob einzelne Bestandteile weiter verwendbar sind.
Die EU-Kommission hat die Bedingungen überarbeitet, unter denen Produzenten von Computer, Möbeln und Schuhen ihre Waren mit dem EU-Umweltzeichen versehen können. Hersteller von PCs, Notebooks und Tablets müssen künftig verschärfte Vorgaben zur Energieeffizienz und erstmals Bestimmungen zur Upgrade-Fähigkeit der Rechner einhalten, um das Öko-Label führen zu dürfen. Schon während der Produktion der Geräte muss dafür gesorgt werden, dass die einzelnen Bestandteile wiederverwendbar sind. Die konkreten neuen Anforderungen sollen demnächst auf der deutschen Webseite für das Umweltzeichen veröffentlicht werden.
Das Label besteht seit 1992. Es bescheinigt, dass die einbezogenen Produkte und Dienstleistungen umweltfreundlich sind und die Hersteller Sicherheits- und Sozialstandards einhalten. Ziel ist es, die Umweltauswirkungen während der gesamten Lebensdauer eines Artikels möglichst gering zu halten. Anträge auf das Label können in Deutschland bei der Firma RAL in Sankt Augustin in Kooperation mit dem Umweltbundesamt gestellt werden. (anw)