MakerCon: Call for Papers endet in zwei Wochen

Während die Veranstalter mit Mario Lukas den ersten prominenten Keynote-Sprecher gewinnen konnten, können Sprecher noch bis zum 4. September ihre Vortragsideen einreichen.

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MakerCon: Call for Papers endet in 10 Tagen
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Nur noch bis zum 4. September läuft das Call for Papers, bei dem sich Sprecher mit Vorträgen und Workshops für die MakerCon 2017 bewerben. Die neue Konferenz möchte unter dem Motto "From Maker to Market" über die aktuellen Entwicklungen im Maker Movement informieren und Kreativen Gelegenheit bieten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Vom 16. bis 18. Februar 2017 gibt es ein zweitägiges Konferenzprogramm, das sich einserseits technischen Themen wie Materialverarbeitung, Rapid Prototyping, Auswahl und Einsatz von Hardware sowie deren Programmierung widmet. Andererseits deckt es auch organisatorische Aspekte wie Crowdsourcing, die Organisation von MakerSpaces, den Weg vom Prototyp zur Kleinserie und Richtlinien (RoHS, CE, WEEE) ab. Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch ganztägige Workshops und ein eigenes Lab, in dem die Teilnehmer vor Ort Hand anlegen und sich mit anderen austauschen können.

Zielgruppen sind ambitionierte Maker, die Kontakte zu Gleichgesinnten suchen und solche, die Projekte professionalisieren wollen. Außerdem möchte die Konferenz Leute ansprechen, die FabLabs und MakerSpaces organisieren. Eine weitere Zielgruppe sind Innovations- und Technikbeauftragte in Unternehmen, die das Maker Movement als Bereicherung erkannt haben.

Als ersten Keynote-Sprecher konnten die Veranstalter mit Mario Lukas eine Größe der deutschen Maker-Szene gewinnen. Der 1. Vorsitzende des Vereins Freie Maker hat 2011 mit seinem Toilettenpapierdrucker einen Preis bei dem von Heise veranstalteten Wettbewerb "Mach flott den Schrott" gewonnen. Als bekennender C64-Fan verwendete er dafür den Commodore-Schriftsatz. Mit seinem Holographie-Tisch Lumicator gewann er den ersten Preis des "Make Light"-Wettbewerbs 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Außerdem hat er den bekannten FabScan zum Stand-Alone-Modell FabScan Pi weiterentwickelt.

Wer über den Fortgang der MakerCon auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen oder den Organisatoren auf Twitter folgen.

Veranstalter der MakerCon sind das Make Magazin, heise Developer und der dpunkt.verlag, die Teil der Heise Gruppe sind.

(rme)