Prisma: Kunstfilter-App bekommt Offline-Modus

Die Kunstfilter-App Prisma bekommt in der Android-Version in KĂĽrze einen Offline-Modus. Ăśber diesen werden 16 verfĂĽgbare Filter direkt per Smartphone-Hardware berechnet.

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Prisma: Kunstfilter-App bekommt Offline-Modus

Prisma für Android wendet ausgewählte Filter demnächst auch offline an.

(Bild: Prisma Labs)

Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Denise Bergert

Entwickler Prisma Labs hat einen Offline-Modus für die Android-Version seiner Kunstfilter-App Prisma angekündigt. Wie Prisma-Labs-Mitbegründer Alexey Moiseenkov gegenüber TechCrunch bestätigt, soll die neue Version der App voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen veröffentlicht werden.

Prisma ist sein Juni für iOS und seit Juli für Android verfügbar. Die App wandelt herkömmliche Fotos in Kunstwerke aus unterschiedlichen Stilrichtungen um. Als Vorlagen dienen unter anderem Werke von Roy Lichtenstein, Edvard Munch oder Katsushika Hokusai. Prisma arbeitet mit neuronalen Netzwerken, die das gewünschte Foto auf den Servern des Unternehmens mit den Kunstvorlagen verrechnen.

Obwohl Moiseenkov noch im Juni behauptet hatte, dass aktuelle Smartphone-Hardware fĂĽr diese Berechnungen viel zu langsam sei, will das Unternehmen nun einen Offline-Modus fĂĽr die Prisma-App anbieten. Ein Teil der neuronalen Netze wĂĽrde dafĂĽr auf das Smartphone ausgelagert und ĂĽbernimmt lokal die Umwandlung. Der Offline-Modus soll 16 Kunstfilter beinhalten. Die Umrechnung kann je nach Hardware-Ausstattung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Für iOS ist der Offline-Modus ebenfalls bereits in Planung. Die Version soll kurz nach der für Android veröffentlicht werden. Für vertretbare Umrechnungszeiten empfiehlt der Entwickler mindestens ein iPhone 5s. Kunstfilter für Videos seien auch in Arbeit. Die Funktion könnte voraussichtlich noch im nächsten Monat erscheinen. (anw)