Editor: Atom bittet um Zustimmung fürs Nutzerdatensammeln
Während sich die nun verfügbare Version 1.10 von GitHubs Texteditor vor allem durch ein Update des Paketmanagers auszeichnet, bemühen sich die Entwickler mit der 1.11-Beta um mehr Transparenz.
- Julia Schmidt
GitHubs Texteditor Atom steht nun in Version 1.10 zum Download bereit. Unter anderem haben seine Entwickler den Atom Package Manager aktualisiert, sodass er Version 4.4.5 der JavaScript-Plattform Node.js und Version 3.10.5 des Paketmanagers npm verwendet. Dadurch soll es beispielsweise unter Windows weniger Probleme mit überlangen Dateinamen geben, da npm Paketabhängigkeiten abflacht, und der Einsatz hinter einem Proxyserver leichter fallen.
Darüber hinaus stehen neue Eingabeelemente zur Integration in eigene Themes oder Pakete zur Verfügung und Windowsnutzer finden im Einstellungsreiter ein Systemfeld, um etwa die Zusammenarbeit mit der Kommandozeile des Betriebssystems besser kontrollieren zu können. Eine Liste der Neuerungen samt abgearbeiteter Issues ist in den Release Notes zu finden.
1.11 schon in den Startlöchern
Wie gewöhnlich hat das Team zudem die Beta der nächsten Nebenversion veröffentlicht. In Atom 1.11 fragt das Programm Nutzer beim Öffnen des Editors erstmals nach Zustimmung dafür, anonyme Nutzerstatistiken an das Team zu senden. In Vorgängerversionen macht er das automatisch, was Nutzer durch deaktivieren des Metrics-Pakets in den Einstellungen (Settings > Packages > metrics) verhindern können. Weitere Neuerungen umfassen eine Option zum Festlegen eines Schwellwerts für Warnungen bei besonders großen Dateien und Verbesserungen am Paket image-view.
Mac-Nutzer müssen bei der Beta darauf achten, dass sie den Name der Anwendung im Paket von Atom in Atom Beta ändert, was beim ersten Öffnen zu Problemen führen kann. Ein Workaround dafür lässt sich vorläufigen Release Notes entnehmen. (jul)