Sony: Bluetooth-In-Ears erkennen Kopfbewegungen (Hands-on)
Sony will im November den Bluetooth-In-Ear Xperia Ear auf den Markt bringen, der nicht nur Sprachkommandos versteht, sondern auch Kopfbewegungen. Das Mono-Headset ist alles andere als preisgĂĽnstig: Sony will 250 Euro dafĂĽr.
Das Mono-Headset kann im mitgelieferten Kunststoff-Etui nicht nur sicher aufbewahrt, sondern auch aufgeladen werden.
(Bild: heise online / jkj)
Bluetooth-Headsets sind nicht unbedingt die Speerspitze der Innovation. Mit Xperia Ear versucht Sony dennoch, frischen Wind zu erzeugen: Das Mono-In-Ear-Gerät ist nicht nur erstaunlich klein und leicht (6,8 Gramm), sondern hat auch Sensoren für Beschleunigung, Drehung und Näherung eingebaut. Damit ist es zum Beispiel möglich, das Senden einer zuvor diktierte Nachricht per Kopfnicken zu bestätigen.
Im Hands-on auf der IFA klappte das zuverlässig – allerdings mussten wir den Kopf vehement bewegen, ein kurzes, diskretes Nicken reichte nicht. Die für Assistenz-Funktionen und Nick-Erkennung benötigte App läuft nicht nur auf Xperia-Smartphones, sondern auf allen Android-Geräten ab Version 4.4. Das Headset saß beim Ausprobieren sicher und bequem im Ohr.
Wie wie beim Bragi Dash arbeitet das mitgelieferte Trage-Etui zusätzlich als Aufladestation. Der im Headset eingebaute 64-mAh-Akku soll bei Dauernutzung vier Stunden durchhalten, nutzt man den 300-mAh-Akku in der Ladestadion, soll sich die Laufzeit laut Sony auf 16 Stunden erhöhen.
Sonys Xperia Ear soll im November fĂĽr 250 Euro in den Handel kommen. (jkj)