Sun trumpft auch in Deutschland auf

Sun trumpft auf – nach einem erfolgreichen zweiten Quartal des Mutterkonzerns legte auch die deutsche Dependance eine Erfolgsbilanz vor.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Sun trumpft auf – während die Hersteller von Standard-PCs und Servern auf Basis von Intel-Technik eher mit gemischten Gefühlen auf die Absatzzahlen des zweiten Quartals blicken, kann der Server- und Unix-Spezialist auch in Deutschland glänzende Zahlen vorlegen. Nachdem die Sun-Chefs Ende letzter Woche schon bei der Vorstellung der Geschäftszahlen des Gesamtkonzerns von einem "unglaublichen Quartal" sprachen, legte gestern Abend auch die deutsche Tochter eine Erfolgsbilanz vor.

Der Umsatz ist hier zu Lande im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000, das am 30. Juni endete, um 35 Prozent auf 1,77 Milliarden Mark gestiegen, berichtete der Chef von Sun Deutschland, Helmut Krings. Im laufenden Jahr werde sich das Wachstum mit Steigerungsraten von 30 Prozent fortsetzen, erwartet Krings. Bei Großprojekten und Neugründungen der Internet-Ökonomie sei Sun in Deutschland inzwischen Marktführer und der dominierende Lieferant. Für den Konzern spielten dabei vor allem die Märkte der Telekommunikation, der Finanzdienstleistungen, des Handels und der Fertigung die größte Rolle. Zu den Kunden in diesen Bereichen zählten unter anderem die Großbanken, Siemens, die Telekom und der Autokonzern DaimlerChrysler. Zu den Auftragseingängen und den Gewinnen der deutschen Sun-Dependance wollte Krings zwar keine Zahlen nennen, sprach aber von Rekordwerten. Momentan sind hier zu Lande rund 1.500 Mitarbeiter bei Sun beschäftigt.

Der Kurs der Sun-Aktie konnte gestern Abend an der deutschen Börse bis zum Schluss des Xetra-Handels um 20:00 Uhr noch um rund 2,6 Prozent auf 112,85 Euro zulegen; zum Handelsstart am heutigen Mittwoch eröffnete die Aktie sogar mit 114,52 Euro. (jk)