Blue Ocean: Eine moderne Benutzeroberfläche für Jenkins

Der Continuous-Integration-Server bekommt über kurz oder lang eine neue Benutzeroberfläche. Jetzt wurden die Bemühungen in der Richtung im sogenannten Blue-Ocean-Projekt als Beta-Version veröffentlicht.

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Blue Ocean: Eine moderne Benutzeroberfläche für Jenkins
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Alexander Neumann

Die Jenkins-Entwickler arbeiten schon das ganze Jahr darüber daran, die Benutzeroberfläche des Continuous-Integration-Servers zu verbessern. Denn eine zeitgemäße Benutzeroberfläche war bei den letzten drei Community-Umfragen ein ständiges Anliegen der Jenkins-Anwender. Die Bemühungen geschehen im Projekt Blue Ocean, das nun im Rahmen der derzeit tagenden Jenkins World als Beta-Version bereitgestellt wurde.

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Die bestehende Benutzeroberfläche sei der zunehmend breiter gewordenen Anwenderbasis nicht mehr vollständig gerecht, so James Dumay, Community Lead von Blue Ocean. Mit der neuen Benutzeroberfläche erhalte man eine vereinfachte Darstellung der Continuous-Delivery-Pipeline und sehe nur die wirklich relevanten und häufig benötigten Informationen. Ziel sei es, die Informationen zu visualisieren und intuitiv darzustellen, damit jedes Mitglied eines DevOps-Team auf einen Blick ein klares Bild erhalte.

Visualisierung einer Software-Delivery-Pipeline in Blue Ocean

Blue Ocean ist als Framework konzipiert und lässt sich offenbar beliebig erweitern. Die Beta-Version bietet folgende Leistungsmerkmale:

  • Eine durchdachte Visualisierung der CD-Pipelines soll schnelles und intuitives Erfassen des Software-Pipeline-Status ermöglichen.
  • Ein Pipeline-Editor soll die Automatisierung der CD-Pipelines durch visuelle Benutzerführung für die Erzeugung einer Pipeline erfassen.
  • Es gibt eine Personalisierung der Jenkins-Benutzeroberfläche für die rollenbezogenen Anforderungen der einzelnen Mitglieder des DevOps-Teams.
  • Auch ist von Hinweisen im Falle nötiger Eingriffe und/oder Probleme die Rede. Das UI von Blue Ocean zeigt, an welcher Stelle der Pipeline Anwender eingreifen sollen.
  • Eine native Unterstützung für Branch- und Pull-Requests soll die Produktivität der Entwickler bei der gemeinsamen Bearbeitung von Code in GitHub ermöglichen.

(ane)