Unitymedia gibt keine "Zufriedenheitsgarantie" mehr

Unitymedia-Kunden konnten bislang innerhalb der ersten zwei Monate problemlos kündigen. Nun hat der Kabelnetzbetreiber diese "Zufriedenheitsgarantie" abgeschafft.

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Unitymedia Zufriedenheitsgarantie

(Bild: Unitymedia)

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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat eine kundenfreundliche Regelung abgeschafft: Bislang konnten unzufriedene Neukunden ihren Vertrag innerhalb der ersten zwei Monate wieder loswerden, in Zukunft geht das nicht mehr. "Generell wird es die Zufriedenheitsgarantie für Neukunden nicht mehr geben", sagte ein Sprecher des Netzbetreibers gegenüber heise online.

Nur Kunden, deren Aufträge sich noch im Bestellprozess befinden oder die im Rahmen von Kampagnen auf die Garantie hingewiesen worden sind, könnten von dieser Möglichkeit noch Gebrauch machen. Unitymedia hatte die "Zufriedenheitsgarantie" im August 2015 eingeführt, zuvor gab es ein ähnliches Angebot unter anderem Namen.

Sonstige Rücktritts- oder Sonderkündigungsrechte bleiben vom Ende der Garantie unberührt, betonte Unitymedia. Generell müssen Kunden es nicht hinnehmen, wenn Breitbandanbieter ihre Zusagen nicht einhalten und der Internetzugang dauerhaft deutlich langsamer oder störungsanfälliger ist als versprochen. In der Praxis kann bei TV-Kabelnetzbetreibern zum Beispiel die Übertragungsgeschwindigkeit im Tagesverlauf relativ stark schwanken. (cwo)